1. Es ist keine Bürgerinitiative für Bretten geplant, die eine Messung derzeitiger Schadstoff- und Feinstaubbelastungen im Einflussbereich der Ortsdurchfahrt der B 294 durch Bretten, sowie deren Hochrechnung mit den für 2025 prognostizierten Verkehrsbelastungen fordert.

2. Die Anwohner entlang dieser OD der B 294 erhalten nicht zu öffnende Lärmschutzfenster ohne Lüftungsschlitze, um die Schadstoffbelastung aus ihren Wohnungen fernzuhalten.

3. Die Eigenheimbesitzer der Neubaugebiete von St. Johann und in Rinklingen versichern, dass sie nur einen PKW pro Grundstück haben und ihre heranwachsenden Kinder nie einen Führerschein machen werden.

4. Sie versichern auch, dass sie alle ihre Besorgungen im Stadtgebiet von Bretten ganzjährig mit dem Fahrrad vornehmen. Für Fahrten in das Umland werden sie die verbliebenen Feldwege benutzen, um auf die Überlandstraßen zu gelangen, damit sie ihre Mitbewohner im alten Ortsteil von Rinklingen und Bretten nicht belasten.
weiter lesen –>

 Artikel 409x gelesen

von Gunter Lange
Wunderbar! Immer wenn sich ein Licht am dunklen Umgehungsstraßenhimmel von Bretten zeigt, steht der unsterbliche heilge St. Florian wieder in Form einer privaten Interessengruppe auf, und schon steht auch die SPD einer Umgehungstrasse der B 294, die den wachsenden Schwerlast- und Wirtschaftsverkehr auf einer Entwicklungsachse der bundesdeutschen und landesplanerischen Raumordnung aus der bewohnten Kernstadt herausnehmen soll, „skeptisch gegenüber“. Die Bündnis90/Grünen wollen das wachsende Verkehrs-aufkommen einer zum Glück boomenden Wirtschaft und so heiß ersehnten Binnennachfrage nach PKWs gar mit einer „durchdachten Verkehrslenkung“ auf dem immer gleichen Straßennetz begegnen. Gratulation! Um modern zu sein, nenne ich das „alternative Fakten“.
Echte Fakten sind, dass das Bundesraumordnungsgesetz für die infrastrukturell und gesamtwirtschaftlich gewünschte und benötigte Entwicklung in der BRD die Ziele, Grundzüge und raumbedeutsamen Planungen des Bundes und der Länder vorgibt, die dann letztlich in die Flächennutzungsplanungen der Kommunen zu integrieren sind. Es wäre auch zu schön, wenn die Kommunen bei ihrem „Masterplan“ nur die schönen, ruhigen Flächennutzungen zu verorten hätten, der gesamte bundesdeutsche Wirtschafts- und Lieferverkehr aber durch Tunnelröhren oder per Rohrpost, aber bitte auch nicht per Drohnen, erfolgen würde. Der Strom käme ohne Windräder, ohne Kraftwerke, ohne Masten für Leitungen einfach aus der Steckdose. Heiliges Fantasialand!
weiter lesen –>

 Artikel 684x gelesen

Leserbriefvon unbekannt (Name des Verfassers ist dem BAK bekannt)

Es ist noch gar nicht lange her, da erlebten wir in Bretten das Jahrhundert-Hochwasser,in nur wenigen Minuten (6.6.15), der Gölshäuser Bach wurde zum reißenden Sturzbach.
Die betroffenen Anrainer erschauern noch heute, wenn sie an das schaurige Erlebnis erinnert werden. Seit diesem Schreckenstag wurden sichtbar keine befriedigenden Sicherungsmaßnahmen von der Verwaltung Bretten vorgenommen.

Inzwischen wurden in der Talsohle, gegenüber dem Spielplatz, weitere Häuser gebaut, als hätte es die „Brettener Sintflut“ nicht gegeben.
Jetzt soll, oberhalb des wieder nur plätschernden Baches, ein neues Wohngebiet hochgezogen werden. Fläche wird also versiegelt – das heißt, dass plötzlich fallende Wassermassen in die niedrigeren Geländeformen abfließen werden, hin zum Gölshäuser Bach.
weiter lesen –>

 Artikel 2939x gelesen

Leserbriefvon Gunter Lange
Eigentlich wollte ich mich nicht mehr in die Politik einmischen, aber leider lasse ich mich leider immer wieder provozieren.
Es ist ganz schlimm, was Menschen in Bretten und weltweit an Leid durch Hochwasser- und Naturkatastrophen zu ertragen haben. Ihnen gehört auch mein Mitgefühl. Auch, wenn es bei solch extremen Wetterereignissen wie am 6. Juni in Bretten nie eine vollkommende Sicherheit geben kann, so kommen sie jetzt wieder, die politischen Schuldzuweisungen von ideologisierten „Gutmenschen“ ohne Sachkunde. Leider haben die wenigsten von ihnen eine nicht mehr genutzte Scheune, deren versiegelte Dachfläche schon immer an die Kanalisation angeschlossen war, zu ihrem Wohnhaus umgebaut. Die meisten haben für sich auch neue Häuser geschaffen und zur weiteren Versiegelung beigetragen.

Leider übersehen diese, wie auch der Leserbriefschreiber, dass gerade die Nachverdichtung auf jeder noch freien innerörtlichen Fläche – auch außerhalb von Überflutungsbereichen von Bächen, oft in der zweiten Baureihe – ein Grund dafür ist, dass die Kanalisation schneller überlastet ist. Hier können nicht wie bei Neubaugebieten Rückhaltungen eingeplant und gebaut werden.
weiter lesen –>

 Artikel 1087x gelesen

bak_logovon ghg
Wegziehen aus eigenem Haus, um eines an einem grundsteuerfreundlicheren Ort wieder aufzubauen, ist keine Lösung, um erhöhten Grundsteuern zu entkommen. Das wissen auch die vielen überschuldeten Städte und Gemeinden, die gern die Grundsteuern wesentlich erhöhen, um sich mehr Geld von den Hausbesitzern abzuholen.

Die Abgabenlast trifft auch jeden Mieter, wenn der Vermieter seine Ausgaben auf die Nebenkostenabrechnung umlegt. So tragen die Städte selbst zu höheren Wohnungspreisen bei, die sie oft genug beklagen. Mit den höheren Steuern schöpfen die Kommunen das Geld ihrer Einwohner ab. Funktioniert tadellos!

Demnächst wird es richtig mehr Grundsteuer für die Gemeinde Gondelsheim nach Fertigstellung des Baugebietes Schlossbuckel geben! Der Gondelsheimer Landschaftsschutz ist dabei erheblich unter die Räder gekommen!
weiter lesen –>

 Artikel 1156x gelesen

BNN v. 09.03.11, Regionalausgabe
In dem Bericht wurde leider eine weitere Möglichkeit der Gehaltsaufbesserung nicht erwähnt – Verwaltungsgemeinschaften zwischen zwei selbständigen Gemeinden.
Beispiel: Ab 01. Januar 1975 gibt es einen „Vertrag über den freiwilligen Zusammenschluß zu einer Verwaltungsgemeinschaft Bretten-Gondelsheim.“ Bretten, als eigenständige Stadt, hat trotz Eingemeindung noch nie 30.000 Einwohner erreicht. In Gondelsheim wohnen z. Zt. rund 3.350 Einwohner.
Ausgerechnet kurz vor der Pensionierung (Februar 2010) von Alt-OB Metzger hatte man durch die scheinbar legale „Vereinnahmung“ von der Hälfte der Gondelsheimer Bevölkerung die 30.000 Grenze um 55 Personen überschritten. So wurde der Alt-OB Metzger in die Besoldungsgruppe B6 angehoben. Der neue OB Wolff durfte gleich mit B5 anfangen. Nach wie vor weist der letzte Eintrag auf der Brettener Homepage vom 30.11.2010 einen Einwohnerstand von 28.260 aus. Ob sich eine solche Regelung auch im umgekehrten Fall für den Gondelsheimer Bürgermeister auswirkt? Kaum vorstellbar!
weiter lesen –>

 Artikel 3547x gelesen

Angemerkt

BNN Juli 9, 2010 | 2 Kommentare

Auch wenn sich der Flächenfraß im Land während der vergangenen beiden Jahren etwas abgeschwächt hat – es gibt noch lange keinen Grund zum Jubeln. Sieben Hektar Natur verschwinden Tag für Tag; das entspricht in etwa zehn Fußballfeldern. Macht Stand heute satte 14 Prozent von Baden-Württemberg, die mit Wohnhäusern, Fabriken, Schienen, Straßen und Erholungsflächen zugepflastert sind. Tendenz steigend. Schon der gesunde Menschenverstand müsste eigentlich deutlich machen, dass ein „Weiter so“ an dieser Stelle der falsche Weg ist. Das Heft des Handelns hat die Landesregierung freilich nicht in der Hand. Zumindest nicht allein. Die Planungshoheit liegt bei den Kommunen, und denen war in der Vergangenheit das eigene Hemd wichtiger als der Rock des Landes. Es ging um die Aussicht auf Gewerbesteuer und um junge Familien, die man mit Baugebieten umwerben wollte.
weiter lesen –>

 Artikel 2028x gelesen

Zum Thema Bahnübergang in Gondelsheim:
Herr Boll befürchtet deutlich mehr innerörtlicher Verkehr durch Neubaugebiete in Neibsheim und Schlossbuckel Gondelsheim. Für ihn hat Wohnqualität oberste Priorität. Heute konkurrieren die Kommunen untereinander um Einwohner (besonders junge Familien). Der demografische Wandel verschärft diesen Konkurrenzkampf nochmals. Und die Folgekosten führen dazu, dass alle Gemeinden, die diesen Kampf mit Hilfe von Neubaugebieten austragen, sich am Ende als Verlierer wiederfinden werden. Den trotzdem leicht gesunkenen Einnahmen werden weit höhere Ausgaben gegenüberstehen. Die Flächen und Kosten sparenden Kommunen hingegen werden dann in vielerlei Hinsicht attraktiv für die Bevölkerung sein. Zusatzverkehr bedeutet nachteilig für die Gemeinde Gondelsheim höhere Kosten, die zum Einen beim Gemeinde- und Kreisstraßenbau, zum Anderen beim regionalen Verkehrslastenausgleich für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anfallen. Beides zahlt die Gemeinde Gondelsheim über die Kreisumlage oder direkt mit. Beim sparsamen Umgang mit Flächen wird der Haushalt der Gemeinde langfristig am wenigsten belastet.
weiter lesen –>

 Artikel 3180x gelesen

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: In 6 Landkreisen sinkt die Schülerzahl bis 2020 um 25 Prozent und mehr
Bis zum Jahr 2020 wird die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg an den allgemeinbildenden Schulen voraussichtlich auf unter 1 Million Schülerinnen und Schüler zurückgehen. Das wären 21 Prozent weniger als im Schuljahr 2008/09. Diese Ergebnisse stellte die Präsidentin des Statistischen Landesamts, Dr. Carmina Brenner, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick vor. Sie beruhen auf einer vom Statistischen Landesamt aktualisierten Modellrechnung zur Entwicklung der Schülerzahlen in den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg.
Interessant auch die Begründung, laut Artikel der Pforzheimer Zeitung, warum in den 44 Stadt- und Landkreisen der Rückgang unterschiedlich ausfällt: „Die Statistiker sagen, gerade solche Landkreise seien betroffen, die vor einigen Jahren mit neuen Baugebieten junge Familien angezogen haben. Die Kinder hätten jetzt die Schule durchlaufen – ohne dass dies durch Geburten ausgeglichen werde.“
Zum Artikel des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg

 Artikel 1132x gelesen

Zu „Bahnunterführung in Gondelsheim rückt näher“ in der Samstagsausgabe:
Warum handelt der Gondelsheimer Gemeinderat an den Interessen der betroffenen Gondelsheimer Bürger vorbei? Er hat am 24. Juni der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zur Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs mehrheitlich zugestimmt. Damit wurde eine Entscheidung getroffen, die in der Region einmalig ist: Gondelsheim wird sich zukünftig auf deutlich mehr Verkehr in seinen Hauptstraßen einstellen müssen.
weiter lesen –>

 Artikel 1858x gelesen
weiter suchen »