bak_logoÜber die Situation der Leiharbeiter, die über verschiedene Zeitarbeits- und Arbeitsvermittlungs-Firmen bei Deuerer beschäftigt sind, wurde hier und in anderen Medien bereits ausführlich berichtet. Vor allem die Unterbringung ist skandalös, es werden bis zu 20! Menschen in ein Wohnhaus gepfercht, wofür dann auch noch Wuchermieten von bis zu 400€ pro Person bezahlt werden müssen.

Noch empörender ist allerdings die Tatsache, dass diese Häuser über-wiegend Brettener Bürgern gehören dürften. Die Häuser sind unschwer im Stadtbild Bretten’s zu erkennen: der erste Hinweis ist meist ein oder mehrere Briefkästen mit einer angeklebten langen Liste von Namen. Briefkasten1_klein
Es handelt sich meist um alte, deutlich sanierungsbedürftige Häuser.  Aktualisierung: inzwischen werden auch normale Mietwohnungen an zumeist 8 bis 10 Leiharbeiter/Innen vermietet, wie zBsp. “Am Schneckenberg 8 + 10″ im Wohngebiet Kupferhälde.

Falls Sie ein oder mehrere solche “Unterkünfte” in Ihrer Nachbarschaft bemerken, melden Sie sich bitte bei uns, mit Angabe der Adresse des Gebäudes, sowie, falls bekannt, wem dieses Gebäude gehört. Ihre Informationen behandeln wir selbstverständlich vertraulich! (E-Mail an info@bak-bretten.de)

Auf der angehängten Karte haben wir bereits mehrere Gebäude markiert, wer kennt die Besitzer? (Bretten: Friedrichstrasse 48, Weißhoferstrasse 68A; Am Schneckenberg 8+10; Ruit: Bauschlotter Straße 17; Gondelsheim: Bahnhofstrasse 18 (zwischenzeitlich geräumt))

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bundesagenturDie Arbeitslosigkeit ist von Juli auf August um 23 auf 1.088 Personen gestiegen. Das waren 87 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im August 3,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,2%. Dabei meldeten sich 302 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 98 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig
beendeten 274 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–66). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.225 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 78 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 2.156 Abmeldungen von Arbeitslosen (+15).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im August um 48 Stellen auf 281 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 60 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im August 146 neue Arbeitsstellen, 63 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 845 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 125.

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http://www.foodwatch.de/foodwatch fordert Initiative von Vizekanzler Sigmar Gabriel gegen Freihandelsabkommen mit Kanada: Paraphierung am 25. September aussetzen!

Berlin, 28.August 2014. foodwatch hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel aufgefordert, das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA zu stoppen. Die in dem ausverhandelten Vertragstext vorgesehenen Investorenschutzklauseln würden nach Auffassung der Verbraucher-organisation fatale Standards auch für das geplante TTIP-Abkommen mit den USA setzen. Vizekanzler Gabriel hatte erst vor kurzem solche Regelungen, insbesondere die Einführung von Schiedsgerichten für Klagen von Konzernen gegen Staaten, selbst als Gefahr für die die rechtsstaatliche Grundordnung bezeichnet – vor diesem Hintergrund könne der Wirtschaftsminister das ausgehandelte CETA-Vertrag nicht akzeptieren, so foodwatch.
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Zitate

BAK  29. August, 2014 | einen Kommentar schreiben

bak_logovon Franz Oppenheimer, Soziologische Streifzüge, gesammelte Reden und Aufsätze aus 1927

Das zweite Mittel, dessen sich der Mensch bedient, um sich die Güter zu beschaffen, ist die unentgoltene Aneignung durch Gewalt, und zwar durch körperliche Gewalt oder den Missbrauch geistlicher Gewalt durch Patriarchen und Priesterschaften. Dieses Mittel habe ich als das ‚politische Mittel‘ bezeichnet.

Warum politisches Mittel?
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Zitate

BAK  23. August, 2014 | einen Kommentar schreiben

bak_logovon fc
Zitat vom größten Freiheitsdenker Deutschlands, von Roland Baader, aus “Kreide für den Wolf”.

Merkt Ihr denn nicht, wie hier in Euren Brieftaschen und Konten, in
Eurem Arbeits- und Privatleben, in Euren Familien und
Partnerbeziehungen, in Eurem ganzen Leben beliebig herumgestochert wird?

Fällt Euch denn gar nicht mehr auf, wie die Parameter Eurer gesamten
beruflichen und privaten Existenz auf den Funktionärs-Schachbrettern
hin- und hergeschoben werden, und daß Ihr nur noch Spielmaterial für die
Machtlaunen und Profilierungssüchte von Kindergarten-Imperatoren seid?

Wie abgestumpft, infantil, entmündigt und verdeppt seid Ihr denn
inzwischen in Eurem Wurmdasein, um das alles als „normale Politik” zu
fressen?

Habt Ihr vergessen, was Freiheit bedeutet, was jener „Stolz des freien
Mannes” besagt, für den tausend Generationen gekämpft und gelitten haben?

Tja, wer hat sie den gewählt – die “normalen Politiker”?

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Presse kommentiert

BAK  23. August, 2014 | 2 Kommentare

PresseBrettener Woche vom 20. August 2014:
…”In der letzten Zeit wird vermehrt darauf hingewiesen, dass bei kleinen Krankenhäusern mit geringen Bettenzahlen die roten Zahlen vorprogrammiert sind?
…”Ohne die Bettenreduzierung hätten wir die Zustimmung für den Neubau in Bretten nicht bekommen. Das mussten wir als Vorgabe des Landes einfach hinnehmen.”…

Was steckt dahinter?

Zunächst ist festzustellen: Es kommt auf Qualität, Wirtschaftlichkeit sowie eine mögliche ortsnahe Versorgung an.

Baden-Württemberg hat für die Krankenhäuser im Jahr 2013 Investitionskosten-Finanzierung geleistet:
- 225 Mio. € durch Einzelförderung
- 160 Mio. € durch Pauschalförderung
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avaazorgunser Planet kann sich keine politische Tatenlosigkeit mehr leisten — und dennoch sagt Frau Merkel, sie habe keine Zeit, im September am wichtigsten Klimagipfel dieses Jahres teilzunehmen.
Obama, Xi Jinping und Hollande haben sich allesamt für den Gipfel in New York angemeldet, der als Meilenstein für die Entstehung eines starken Klimaabkommens im nächsten Jahr gilt. Mit den USA und China sind die weltweit größten Klimaverschmutzer anwesend und für Frau Merkel und Deutschland im Allgemeinen ist dies die beste Gelegenheit, den globalen Kampf gegen den Klimawandel voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass das Treffen ein Erfolg wird.

Jetzt liegt es an uns, sie umzustimmen. In 7 Tagen gibt Merkel ihr großes ARD-Sommerinterview — zeigen wir der Kanzlerin, dass die Deutschen von ihr eine Führungsrolle beim New Yorker Klimagipfel erwarten.
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bak_logoWie bereits im Februar dokumentiert, baut der Tierfutter-Hersteller Deuerer, bzw die Deuerer Vermögensverwaltungs-Gesellschaft mbH, ein monströses Hochregal-Lager (Abmessungen: 100m x 100m x 25m) im abgeholzten Rüdtwald.
Anbei einige Bilder des derzeitigen Baufortschrittes:

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dieLinkeIm Gespräch mit der Pfinztaler Heilpraktikerin Dr. Maria Noszvai-Nagy erfährt der ebenfalls in Pfinztal beheimatete Kreisrat Jürgen Creutzmann (DIE LINKE.) von einem von der Heilpraktikerin ins Leben gerufenen Notfall-Hilfsprojekt, durch das in Deutschland unangemeldet in der häuslichen Pflege tätige Menschen seit vier Jahren wertvolle Unterstützung erfahren. Die Pfinztalerin hat mittels einer wissenschaftlichen Umfrage die Lebensverhältnisse dieser Menschen untersucht und aufgrund deren Ergebnisse und durch den persönlichen Kontakt mit den Pflegenden festgestellt, dass diese oft kritische Situationen bei der Arbeit erleben. Ein Drittel der Befragten hat sich gar schamlos ausgebeutet und drangsaliert gefühlt. Um den Betroffenen zu helfen, hauptsächlich handelt es sich um Frauen aus Ost- und Südosteuropa, hat Frau Dr. Noszvai-Nagy ein praktikables Ausstiegsprogramm entwickelt mit dem Ziel, diese Arbeitsverhältnisse in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu umzuwandeln. Auf diese Weise könnte dem aktuell diskutierten Pflegenotstand in Deutschland gleichzeitig entgegengewirkt werden. Ebenso erarbeitete sie ein Vorsorgeprogramm, wie bereits in den Heimatländern der Pflegekräfte klare und für alle Beteiligten vorteilhafte Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden könnten.
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dieLinkevon Hermann Fülberth
Am 29. Juli nahm ich als frisch gewählter Stadtrat der Brettener LINKEN erstmals an einer Sitzung des Gemeinderates teil. Es war manches sowohl überraschend als auch gewöhnungsbedürftig.

Nach zahlreichen Ehrungen verdienter Kommunalpolitiker stand die Wahl der beiden ehrenamtlichen OB-Stellvertreter an. Konkurrenzlos ging dabei Michael Nöltner (CDU) ins Rennen, der dieses Amt bereits in der letzten Wahlperiode innehatte. Überraschend dagegen war die Abwahl von Renate Knauss (SPD) aus dieser Funktion, denn auch sie war über Jahre hinweg OB-Stellvertreterin. Nun ist Undank ja bekanntlich der Welt Lohn, doch mag in diesem Fall noch etwas anderes eine Rolle gespielt haben. So hatte die SPD-Fraktion zwar über Jahre hinweg fast alle wesentlichen Entscheidungen der Brettener Kommunalpolitik (einschließlich der Verabschiedung der städtischen Haushalte) mitgetragen, doch hatte sich ihre Vorsitzende Renate Knauss auch ein paar Mal an außerparlamentarischen Aktionen (z.B. Anti-Atom-Mahnwachen auf dem Marktplatz) beteiligt, was ihr nicht nur Freunde geschaffen haben dürfte. Und in der aktuellen Frage des Moschee-Neubaus vertritt die SPD, wenn auch wenig offensiv (siehe ihr Schweigen bei der Bürgerversammlung am 15.Juli), andere Positionen, als die „bürgerliche“ Mehrheit im Gemeinderat. Diese Mehrheit war es dann auch, die Bernd Diernberger (Freie Wähler) anstelle von Frau Knauss zum neuen 2. OB-Stellvertreter wählte.
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http://www.foodwatch.de/Berlin, 6. August 2014.
Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert eine Generalüberholung des deutschen und europäischen Lebensmittelrechts. Darin gelten zwar der präventive Schutz vor Täuschung und der vorsorgende Gesundheitsschutz als die zentralen Grundsätze – diese werden jedoch in der Rechtsetzung und der gesetzlichen Praxis nur mangelhaft umgesetzt. Das ist das Ergebnis einer ausführlichen Analyse der nationalen und EU-Lebensmittelgesetzgebung, die foodwatch unter dem Titel “Rechtlos im Supermarkt” heute in Berlin vorgestellt hat.

Abstrakt existiert ein hohes Niveau beim präventiven Schutz vor betrügerischen oder gesundheitsschädlichen Praktiken – tatsächlich klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Lebensmittelrechts eine riesige Lücke“, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. “Ein Skandal wird meistens erst dann publik, wenn die Produkte – Dioxin-Eier oder Pferdefleisch-Lasagne – schon verzehrt sind. Vor allem dem Einfluss der Lebensmittel- und Agrarlobby ist es geschuldet, dass der Präventionsgedanke des nach der BSE Katastrophe neu konzipierten Lebensmittelrechts in der gesetzlichen Praxis unterlaufen wurde. Die zahllosen Einzelgesetze begünstigen Gesundheitsgefährdung und Irreführung der Verbraucher, anstatt sie davor zu schützen.
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