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20 Jahre nach Lothar

so titelt die heutige Ausgabe der BNN und weiter „Einem 100 Jahre alten stolzen Wald beim Sterben zuzusehen ist nichts, was ein Förster je erleben möchte„.

Wir vom BAK und der BUND Ortsgruppe Bretten möchten aus aktuellem Anlass titeln:

10 Jahre nach Paul,
wie 6000 Unterstützer der Initiative Rüdtwald einem mehrere hundert Jahre alten, ökologisch wertvollen Wald, beim Sterben zusehen mussten.
Einer Phalanx aus Oberbürgermeister Metzger, seinen willenlosen Gemeinderäten, Regionalverband, Forstämtern, Landkreis und Wirtschaftsministerium gelang die größte je von Menschenhand verursachte Naturzerstörung auf Brettener Gemarkung!

Aus diesem Anlass haben wir für unsere Leser die Dokumentation über die Zerstörung des Rüdtwaldes neu zusammen gestellt. Sie finden Sie unter diesem Link, oder im Menü der Startseite unter „Rüdtwald Doku„.

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Alle Jahre wieder!!

Der neue Gemeinderat ist gewählt und es sind nur noch einige der ehemaligen Verantwortlichen für die beispiellose Rüdtwaldzerstörung in Amt und Würden. Aber es heißt weiterhin aufmerksam zu bleiben, denn schon droht dem Rüdtwald wieder Ungemach. Dieses Mal an seiner westlichen Flanke, wo die Erweiterung des Industrie-Gebietes Gölshausen, siebter Abschnitt, den Wald bedroht. Wieder wird man vollmundige Versprechungen für die nächsten Naturzerstörungen ins Feld führen. Man erinnere sich an die zahlreichen Firmen und die vielen Arbeitsplätze die hätten auf der zerstörten Rüdtwaldfläche entstehen sollen. Wir wir heute wissen, steht dort ein Hochregallager einer Firma, zum größten Teil automatisiert.

Bleiben wir also bitte wachsam und erinnern uns heute an die zahlreichen Lügen und Falschinformationen aus dem Rathaus und dem Gemeinderat, die letzendlich zur Zerstörung des Rüdtwaldes geführt haben. Deshalb hier  wieder unser geschmücktes “Rüdtwald-Bäumchen” mit den Konterfeis der Verantwortlichen:

schöne und friedliche Weihnachten!

Für die Zerstörung von 22 ha ökologisch hochwertigen Waldes mit allem was darin lebte, zeichnen verantwortlich:
Brigitte Bette, CDU; Kurt Dickemann, CDU; Herbert Dittes, CDU; Jürgen Fetzner, CDU; Dr. Günther Gauß, CDU; Jürgen Geist, LUB; Manfed Groß, CDU; Irmgard Klein, CDU; Renate Knauss, SPD; Bernhard Kurz, CDU; Heinz Lang, SPD; Paul Metzger, CDU; Michael Nöltner, CDU; Brigitte Schick, SPD; Anny Seefeld, SPD; Rolf Wittmann, CDU;

Die genannten Verantwortlichen gehen in die Geschichtsbücher Brettens ein, als diejenigen, die die größte je von Menschenhand verursachte Naturzerstörung auf Brettener Gemarkung verursacht haben!
Da von diesen Herrschaften weder späte Einsicht oder gar Skrupel gegenüber Naturzerstörungen zu erwarten sind, da deshalb “besinnliche” Weihnachtswünsche an „unbesonnene“ Adressaten vergeblich wären, wünschen wir Ihnen, dass der Anblick der vielen Tannenbäumchen vor denen Sie in den nächsten Tagen mit Engelszungen ihre Weihnachtslieder und Sprüchlein anstimmen werden, Ihnen die Bilder aus dem zerstörten Rüdtwald in Erinnerung rufen mögen…und Unbehagen sei mit Ihnen!

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„ AUFBRUCH BRETTEN“ PROTESTIERT GEGEN SCHLIEßUNG DER SCHMERZTHERAPIE IN BRETTEN

Die Wählergemeinschaft AUFBRUCH BRETTEN nimmt mit großer Sorge davon Kenntnis, dass die Klinikleitung der Rechberg-Klinik den Wegfall der multimodalen Schmerztherapie beschlossen hat und der Aufsichtsrat der RKH-Klinikholding dies widerspruchslos zur Kenntnis nahm. Dies bedeute, so AUFBRUCH BRETTEN, eine weitere Ausdünnung der medizinischen Versorgung im Brettener Raum und einen weiteren Schritt zur scheibchenweisen Schwächung der Rechberg-Klinik, nachdem vor einigen Jahren bereits die Geburtshilfestation weggefallen ist Besonders gravierend sei, dass der erst vor kurzem eröffnete und mit Millionen von Steuergeldern finanzierte Neubau der Rechberg-Klinik ursprünglich als Krankenhaus konzipiert worden sei, bei dem einer der Schwerpunkte ausdrücklich bei der Schmerztherapie liegen sollte.

Das Argument einer bislang fehlgeschlagenen Suche nach einem entsprechenden medizinischen Spezialisten hält AUFBRUCH BRETTEN bestenfalls für eine vorzeitige Kapitulation vor vermeintlichen Sachzwängen, schlimmstenfalls aber für nur vorgeschoben. In diesem Zusammenhang wird auch der Brettener OB Martin Wolff kritisiert, der sich bei allem vordergründigen Bedauern dem Argument des Mangels an geeigneten Spezialisten weitgehend anschloss. Wolffs Aufgabe als Stadtoberhaupt wäre es eigentlich, sich an die Spitze der Gegner einer Schließung der Schmerztherapie zu stellen und auf eine intensive Fortsetzung der Suche nach einer medizinischen Fachkraft – bundesweit und international – zu setzen.

Die nächste Entscheidung über den Fortbestand der Schmerztherapie in Bretten liegt beim Kreistag des Landkreises Karlsruhe. Insbesondere die Brettener Vertreter im Kreistag (gewählt über die Listen von CDU, SPD, FWV und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN) sollten hier energisch auf einen Fortbestand der Schmerztherapie in Bretten, eine Sicherung der Stations-Einrichtung, eine eventuelle personelle Übergangslösung und eine intensivierte Suche nach einem qualifizierten Facharzt drängen.

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Kliniken-Leitung setzt sich durch:


Aufsichtsrat der Landkreiskliniken nimmt Aus der stationären Schmerztherapie in Bretten zur Kenntnis
von Gruß aus Gondelsheim

Folgendes vorab:
In der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates der Kliniken des Landkreises Karlsruhe muss die Klinikleitung detailliert die Beweggründe für die Schließung schildern. Mitglied des Aufsichtsrates Metzger will u. a. Antwort darauf geben, was nach Bretten kommen könne. Er könne sich was vorstellen, will sich aber noch nicht dazu äußern . „Darüber möchte er zunächst intern mit den Verantwortlichen sprechen.“
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Leserbrief zur Sitzung des GR. am 3.7.2019

von a-z
In Bretten lässt OB Wolff die aktuelle Gemeinderatssitzung auf den 03.07.2019 anberaumen, wobei das wichtigste Peter und Paul Fest vom 27.06.2019 bis zum 01.07.2019 dauert. Und da sollen sich die Gemeinderäte (verpflichtend) aus einer Sitzungsvorlage mit 163 Blättern (über 320 Seiten!) die sie am 26.06.2019 erhalten haben, sachkundig machen! Für den OB taktisch klug, aber für den Gemeinderat niederschmetternd und abwertend.
Für Brettener Verhältnisse könnte man von Menschenverachtung sprechen, wenn in dieser Zeit der Gemeinderat die Höchstleistung mit wichtigen Entscheidungen bringen soll. Mal sehen was sich die Neuen so alles gefallen lassen…
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Stadtplanung muss ideologische Schwerpunkte vereinigen

von Gunter Lange
Beim Lesen der Wahlkampfaussagen der Parteien und Wählervereinigungen zu den Themen Wohnen, Mobilität, sowie Erhaltung von Lebensräumen und Artenvielfalt war mir aufgefallen, dass letztlich alle etwas Gutes wollen, aber man aufpassen muss, dass nicht das Gegenteil bewirkt wird.

Bretten ist anderen Städten gefolgt und hat im Oktober 2018 ebenfalls „Baulandpolitische Grundsätze“ beschlossen. Bisher sehe ich aber in Bretten eine Überbetonung von innerstädtischer Nachverdichtung ohne Blick auf Erhaltung von Lebensräumen und Artenvielfalt. Die Insekten- und Artenvielfalt ist bei innerstädtischen, blühenden Gärten und Freiräumen ebenso wie die Aufenthaltsqualität um ein Vielfaches besser als in einer großflächigen landwirtschaftlichen Monokultur ohne Baum und Strauch. Diese Freiräume werden inzwischen fast überall einer Innen- und Freiraumverdichtung mit Geschosswohnungsbau geopfert. Die wenigen verbleibenden Freiflächen werden für Parkierung und Wege zugepflastert. Zur Bewegung in frischer Luft wird dann zwangsweise mit dem PKW, bestenfalls mit dem Fahrrad, in die insektenfreie, landwirtschaftliche Flur gefahren. Mal ganz abgesehen von der qualitativen Verschlechterung der mit zu engen Entwässerungskanälen und zugeparkten Straßen überlasteten Infrastruktur.

Wäre es da nicht doch besser, wenn in der Kernstadt mal wieder ein paar Hektar blütenfreier Ackerfläche für ein Neubaugebiet mit einer bedarfsgerechten Mischnutzung aus Eigentums-und sozialem Geschosswohnungsbau, flächensparenden Reihenhäusern und wenigeren freistehenden Häusern genutzt würden? Weiterlesen

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Europa-, Kommunal- und Kreistagswahlen

von a-z
Bei Wahlen kann es Unregelmäßigkeiten geben, die entweder auf Manipulation oder auf systematische Schlamperei hindeuten, wobei die Übergänge fließend sein können. Es kann nicht sein, dass sich die Wahlhelfer einfach und zufällig verzählen, denn auch das sind natürliche Prozesse. Die Verteilung der Ziffern muss dem Benfordschen Gesetz entsprechen.

Stammen in Baden-Württemberg zu viele Zähler von derselben Partei?
Kann es sein, dass sozial oder politisch homogen zusammengesetzte Wahlvorstände bei der Auszählung der oben stehenden Wahlen in BW begünstigt haben? Nicht einmal stichprobenartig wird die Arbeit der Wahlhelfer kontrolliert. Wie werden Wahlhelfer rekrutiert und wie nehmen sie ihre Aufgaben wahr?

Auf Basis der statistischen Berechnungen lässt sich eindeutig belegen, dass eine oder mehrere Parteien von einer Unregelmäßigkeit betroffen sind. Aber Berechnungen lassen weder eine Aussage darüber zu, in welchem Umfang das Wahlergebnis falsch ist, noch in welche Richtung möglicherweise manipuliert wurde.
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Lesenswert: Die Todesraupen von Bretten

Nach Massenpanik und Hyperventilation bei Eltern, Kindern und Teilen der Stadtverwaltung, wirkt dieser satirische Artikel der „Hügelhelden“ wie ein Anti-Allergikum.
Bei Teilen der Elternschaft dürfte er allerdings weitere Allergien hervorrufen 🙂
Zum Artikel: Die Todesraupen von Bretten – Eine Stadt in Angst und Panik
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Leserbrief: Fehlender Arzt ist Grund für Schließung der Schmerzstation

Im Normalfall gibt es eine Betriebssatzung für das Krankenhaus Bretten. Darin kann folgendes vorgeschrieben sein, wenn Zuständigkeiten zwischen Krankenhausleitung und dem Landkreis Karlsruhe organisatorisch geregelt sind. Die Betriebsleitung der Rechbergklinik hat den Landrat über alle wichtigen Angelegenheiten rechtzeitig zu unterrichten. Dieser hat dann den Aufsichtsrat zu beteiligen, d. h. zu informieren.

Danach kann der Kreistag entsprechend seinen Aufgaben entscheiden, ob es sich hier um grundlegende Ziele und/oder wesentliche Änderungen in der Struktur des Krankenhauses handelt, insbesondere um die Schaffung und Schließung von medizinischen Fachabteilungen und um wesentliche Änderungen im Leistungsangebot.

Der Landrat war informiert:“ Stationäre Schmerztherapie gibt es aktuell nicht, ambulante aber sehr wohl.
Er begründet dies mit fehlendem ärztlichen Personal. Die Regionaldirektorin: …Das Problem sei im Aufsichtsrat bekannt gewesen, doch fehlende Personal lasse sich nicht einfach herbeizaubern… .
Insofern entsteht der Eindruck, dass es bei den sach- und fachkundigen Wortmeldungen in der Kreistagsdebatte um parteipolitisches Schaulaufen geht, um sich für die kommende Kreistagswahl in Position zu bringen. Anerkennenswert ist einzig die Aussage von Herrn Nees (FDP), mit einer solchen Debatte den guten Ruf der Klinik zu demolieren.

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