Kaufhaus Schneider vor endgültigem Aus?

Rastatt/Bretten (bru). Der Hoffnungsschimmer für den Fortbestand des Kaufhauses Schneider in Rastatt ist verblasst. Im September hatte der Düsseldorfer Anwalt Gunter M. Hoffmann mit seiner Firma „Textilhandelsgesellschaft Düsseldorf Ltd.“ das insolvente Unternehmen „Schneider Kaufhaus KG“ übernommen und in „Schneider Lifestyle“ umbenannt.

Inzwischen erklärt er: „Nach aktuellem Stand enden die Geschäfte im Kaufhaus Schneider zum 31. Dezember diesen Jahres.“ In einer Pressemitteilung des Insolvenzverwalters hatte es im September noch geheißen: „Die Entwicklung eines neuen Verkaufskonzepts soll im Anschluss an den bis Jahresende vorgesehenen Abverkauf der übernommenen Warenbestände dauerhaft Arbeitsplätze bieten.“
Auch in Bretten läuft im Kaufhaus Schneider ein Resteverkauf. Das Kaufhaus Schneider in Bruchsal hat schon vor längerer Zeit seine Pforten geschlossen.

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1 Antwort zu Kaufhaus Schneider vor endgültigem Aus?

  1. kutt. sagt:

    Auf die Herausforderung durch Internet und B2C-Plattformen hat kaum ein Warenhaus reagiert.
    Noch immer werden in Warenhäusern viele Standardprodukte verkauft, die weder Beratung noch physikalischen Kontakt zur Kaufentscheidung erfordern und daher problemlos über das Internet zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich sind.
    Die Auswahl im Warenhaus ist oft klein; der anspruchsvolle Verbraucher hat in Fachmärkten vielfach eine bessere Auswahl. Hier sind neue individuelle Ansätze gefragt

    – abhängig von der örtlichen (Brettener) Situation, Umgebung und Konkurrenz.

    Das Standortsortiment mit Tradition aus -zig Jahren ist wenig wettbewerbsfähig. Einkaufen als reales Erlebnis – ist die Zukunft!

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