Auszeichnung für Brettener Agenda

Bretten/Ludwigsburg (BNN). Umweltministerin Tanja Gönner hat am gestrigen Freitag bei dem in Ludwigsburg stattfindenden zwölften Kommunalen Klimaschutzkongress ein Klimaschutzprojekt der Lokalen Agenda 21-Initiative Bretten ausgezeichnet und das Engagement der Projektbeteiligten gewürdigt.

Der Arbeitskreis Klimaschutz erhält den mit 2 500 Euro dotierten Preis für sein herausragendes Engagement bei der Förderung alternativer Energieträger. „Der Arbeitskreis hat in vielfältigen innovativen Projekten neue Wege aufgezeigt, alternative Energieträger zu fördern und so zum Klimaschutz beizutragen. Es sind Beispiele, die weiter Schule machen sollten.“

So wurde vom Arbeitskreis die Installation von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden angestoßen. Der Arbeitskreis war außerdem Initiator für eine flächendeckende Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Bretten auf moderne, verspiegelte Leuchten mit Natriumdampflampen. Die gesamte Modernisierung wird komplett aus den ersparten Stromkosten finanziert. Die Kohlendioxidemissionen werden dadurch jährlich um 220 Tonnen verringert, so Ministerin Gönner. „Das Engagement verdient Anerkennung.“

Neben dem Brettener Projekt wurden beim Klimaschutzkongress von insgesamt 54 eingereichten Projekten fünf weitere ausgezeichnet.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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2 Antworten zu Auszeichnung für Brettener Agenda

  1. Lux sagt:

    Es ist lobenswert dass der Arbeitskreis die Installation von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden „angestoßen“ hat. Leider wird nicht erwähnt, wie viel Geld die Stadt Bretten in die Nutzung der Fotovoltaik investiert hat. Auch wird verschwiegen, dass sich die Stadt Bretten geweigert hat, in Neubaugebieten nach Süden ausgerichtete Dächer verbindlich vorzuschreiben. Diese grundlegende Voraussetzung für die Nutzung der Sonnenenergie nicht zu schaffen zeigt, wie ernst es der Stadt Bretten damit wirklich ist. Dass nur auf Effekthascherei Wert gelegt wird, zeigt sich auch beim Austausch der Straßenlampen:
    Lampen müssen nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer ersetzt werden. Keine Gemeinde würde den alten, energiefressenden Lampentyp wieder verwenden, wenn man mit modernen verspiegelten Leuchten und Natriumdampflampen viel Geld sparen kann. Doch die Stadt Bretten macht aus einer Selbstverständlichkeit ein „innovatives Projekt“.

  2. mm sagt:

    Vielleicht findet sich ja jemand bereit ueber das Hick-Hack zu berichten, als es um die Beteiligung der Stadt an dem Solardach des Edith-Stein-Gymnasiums ging. Damals war die Stadt eher Bremser, denn Befuerworter ! Der Preis haette dieser und anderer, teils privater Initiativen gebuehrt. Aber wir kennen ja inzwischen die beinahe infantile Sucht des Stadtoberhauptes nach Auszeichnungen.

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