Nachtragsetat verabschiedet

Bretten (tk). Einstimmig und ohne Diskussionen beschloss der Brettener Gemeinderat den Nachtragshaushalt 2005. Dieser sieht eine Erhöhung der Einnahmen und Ausgaben im Vermögensetat um jeweils 4,22 Millionen auf 14,1 Millionen Euro vor.
Die Notwendigkeit des Nachtragsetats begründete Oberbürgermeister Metzger mit dem im Mai vom Gemeinderat beschlossenen Neubau der Sportstätten im Grüner, für die rund 6,5 Millionen Euro finanziert werden müssen. Diese Summe stelle nach Meinung des Regierungspräsidiums Karlsruhe eine „bedeutende Investition“ dar, weshalb ein Nachtragsetat unumgänglich sei.
Nach den Berechnungen der Verwaltung könnte die Gebäude- und Inventarversicherung zwischen 4,7 und 5,2 Millionen Euro erstatten. Weiterhin könnten zwischen 700 000 und einer Million Euro an Mitteln vom Ausgleichsstock des Landes fließen, da es sich um eine „besondere Situation“ handele und vom Unterrichtsausfall im Fach Sport auch zahlreiche auswärtige Schüler betroffen seien. Zwischen einer und 1,5 Millionen Euro müssten wahrscheinlich aus den Rücklagen entnommen werden.
Die Sporthalle war am 26. März dieses Jahres bei einem Brand völlig zerstört worden.

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