Große Bauprojekte wurden vollendet

Melanchthonstadt Breiten begeht 1967 die 1200-Jahrfeier
Bretten. Das abgelaufene Jahr 1965 war für die Melanchthonstadt besonders auf dem Bausektor außerordentlich erfolgreich. Neben der Erstellung zahlreicher Wohnbauten zur weiteren Milderung der noch immer bestehenden Wohnungsnot konnte eine ganze Reihe öffentlicher ihrer Bestimmung übergeben werden. An erster Stelle ist hier das neue Kreiskrankenhaus auf dem Rechberg zu nennen, das mit 320 Betten einschließlich Schwesternwohnheim für rund 21,5 Millionen Mark vom Landkreis Karlsruhe erbaut wurde. Die Stadt Bretten stellte hierfür das Baugelände kostenlos zur Verfügung und übernahm die Erschließung des Geländes sowie die Verlegung aller Versorgungsleitungen.

Im Süden der Stadt wurde das neuerrichtete Feuerwehrgerätehaus mit städtischem Betriebszentrum für die Stadtwerke fertiggestellt. Dem vor zwei Jahren vollendeten stattlichen Erweiterungsbau des Melanchthon-Gymnasiums folgte ein umfassender Umbau und eine Modernisierung des eine Sporthalle und ein Hallenbad. Das 1965 fertiggestellte Clubhaus des VfB Bretten mit geräumigem Saal hat zwar die Saalfrage nicht endgültig lösen können, wurde aber trotzdem von der gesamten Bevölkerung begrüßt. Dem neuen Gemeinderat und vor allem auch dem neugewählten Bürgermeister Alfred Leicht, der am 1. Februar 1966 den seit 1946 amtierenden Bürgermeister Edmund Oest ablösen wird, stehen also vielfältige und schwierige Aufgaben bevor. Dazu wird auch die Vorbereitung der 1967 fälligen 1200-Jahr-Feier der Stadt gehören.
hw

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