„Neff-Krise“ – ein Jahr danach

Montag Nahaufnahme
BRETTEN. Wut, Ärger und Verzweiflung herrschte vor einem Jahr in Bretten, als die Neff-Werke in den Strudel der AEG-Krise gerieten. Es drohte die Schließung des Haushaltsmaschinenherstellers und damit die Arbeitslosigkeit für rund 2000 Beschäftigte. Das wäre eine Katastrophe für Bretten und Umgebung gewesen, denn hier ist nur die „weiße Industrie“ zu Hause. Nach langen zähen Verhandlungen mit dem Mutterkonzern AEG konnten die Neff- Werke Bretten jedoch verkauft werden und zumindest ein Teil der Arbeitsplätze blieb erhalten.

Trotzdem sitzt der Schock tief und damit das Arbeitsangebot für die Brettener breiter wird, erklärte man den Raum zum Fördergebiet. Neuen anderen Gewerben und Industrien wurde die Chance geboten, sich hier niederzulassen. Wie es heute aussieht, ob es schon Neuansiedlungen gibt, wie es den Neff-Werken jetzt geht, was die Geschäftswelt von der Krise gespürt hat und welche Hilfen man den Arbeitslosen gewährt hat, das und vieles andere wird die „Nahaufnahme“ des SDR-Studio Karlsruhe am Montag unter dem Titel „ Neff-Krise – ein Jahr danach“ diskutieren.
Die Nahaufnahme ist zu hören von 10.04 bis 10.55 Uhr auf Südfunk 1, UKW 97,8 MHz = Kanal 36.
N.N.

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