Bauarbeiten im Rüdtwald

bak_logoNachdem die Bebauung der 22ha abgeholzten Fläche im Rüdtwald sich immer wieder verzögerte, sind jetzt konkrete Formen sichtbar. Wie schon im Jahr 2000, zu Beginn der Pläne einer Erweiterung des Industriegebietes Gölshausen in den Rüdtwald hinein vermutet wurde, aber seitens der Stadtverwaltung anfangs noch bestritten, baut jetzt der Tierfutter-Hersteller Deuerer dort ein Hochregal-Lager mit enormen Abmessungen (100m x 100m x 25m). Anbei einige Bilder des derzeitigen Baufortschrittes:

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3 Antworten zu Bauarbeiten im Rüdtwald

  1. GR sagt:

    Ergänzung:

    Es handelt sich bei meinem Kommentar um die

    – Gemeinde Kürnbach -.

  2. GR sagt:

    Brettener Nachrichten am 28. Februar 2014
    „Rat stimmt für Firmen-Erweiterung
    Gewerbegebiet reicht in den Naturpark hinein“

    …Allerdings befindet sich die Fläche im Naturpark Stromberg-Heuchelberg und wird momentan als Acker genutzt.“…

    Das spielt doch keine Rolle – das stellt doch kein unüberwindbares Hindernis dar!

    Tipp:
    Man kann sich an das Regierungspräsidium Stuttgart wenden und sich darauf berufen, dass in Sachen Abholzung Rüdtwald (22 ha), der sich im Naturpark-Stromberg-Heuchelberg befand, die Naturpark-Grenze neu gezogen wurde, sodass diese Fläche herausgenommen wurde, sich nicht mehr im Naturpark befand und somit nicht mehr als schützenswert galt.

  3. G. H. sagt:

    Mehr bedrückende als beeindruckende Fotos von einer Örtlichkeit, die vormals Wald war.

    Von Wald-Rendite für die Stadt Bretten durch Kooperation und Interpretation kann nicht mehr die Rede sein.

    Wie sieht es in der Umgebung von Bretten aus?

    Das Wohnbaugebiet „Wacholder“ in Pforzheim wurde verbaut.
    In Birkenfeld das Gewerbegebiet Dammfeld (30 ha).
    In Neuenbürg Wald gerodet.
    In Schömberg Wald gerodet.
    In Bretten 22 ha Wald abgeholzt – siehe oben (Firma Deuerer).
    In Pforzheim Wald gerodet.
    In Oberderdingen-Flehingen das Gewerbegbiet massiv erweitert.
    usw. usw.

    Ein perverser Flächenfraß, weil u.a. an fast jedem Dorf eine unnötige Gewerbelandschaft besteht, deren Bodenbereich zubetoniet wurde.

    Die durchgeführten Ausgleichsmaßnahmen sind die reinste Farce: Hier wird etwas begrünt, da mal was gepflanzt. Der zerstückelte Ausgleich soll wohl lediglich das Gewissen derjenigen beruhigen, die seine Verursachung beschlossen haben.

    Ein Wald (z.B. Rüdtwald Bretten) sowie seine vormals noch nicht abgeholzte Fläche von 22 ha war ein funktionierendes Biotop.

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