Südweststrom beerdigt Windpark-Projekt

Der Stadtwerkeverbund Südweststrom steigt aus einem Windparkprojekt in der Nordsee aus. Das haben die Gesellschafter in Tübingen heute beschlossen. Dem Verbund aus 60 Stadtwerken gehören auch die Stadtwerke Bretten und eine Bürgergenossenschaft aus Mühlacker an. Südweststrom wollte ursprünglich den Windpark nach Fertigstellung für 1,5 Milliarden Euro kaufen. Technische Probleme führten jedoch aber zu einer Verzögerung und Verteuerung. Der Windpark ist das zweite geplatzte Großprojekt in kurzer Zeit. Erst im Juli war der Verbund aus dem geplanten Kohlekraftwerk Brunsbüttel ausgestiegen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Sonstiges abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Südweststrom beerdigt Windpark-Projekt

  1. h - z sagt:

    „Technische Probleme haben zu Verzögerung und Verteuerung geführt.“

    – Wer hatte eigentlich die Projektverantwortung?

    – Wer sagt mir, dass es das nächste Mal – beim nächsten Großprojekt – besser gemacht wird?

    – Kann es sein, dass die Verpflichtung zu bestimmten Terminen lächerlich war. Und es deshalb was mehr – Verteuerung – kostete, diese lächerlichen Termine zu halten?

    – Zu viele Beteiligte (60 Stadtwerke) im Projekt schafften vermutlich mehr Probleme als sie lösten!
    🙁

  2. G. H. sagt:

    Brettener Nachrichten am 21. November 2012

    „100 000 Euro in den Wind geschrieben
    Brettener Beteiligung am Windpark geplatzt/Südweststrom ist ausgestiegen“

    Für Verhandlungen, Verträge, Gutachten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen!

    Was wurde da bloß verhandelt und vertraglich vereinbart,von wem und mit wem?
    Wer hat wieviel Geld für stark anzuzweifelnde Gutachten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen kassiert?
    Berechtigte Fragen und leider keine Antworten in der Zeitung!

  3. h - z sagt:

    Dilettanten und Spekulanten scheinen dem Südweststrom anzugehören.
    Die Dilettanten haben ihren Spaß, die Spekulanten wollen ihren (Beteiligungs-)Nutzen.

    Hier sind beide „Interessengruppen“ wohl am Werk, wobei die Spekulanten schon zweimal keinen Nutzen hatten, sondern nur (finanziellen) Schaden.
    Na und?

    Bei Dauerschäden sollte man Strategie und Taktik dringend überdenken! 🙂

  4. h - z sagt:

    Kann es sein, dass diese Beteiligungs-Strategen ein besonderes Vergnügen daran finden, irgendwas zu tun, was sie sowieso nicht können?

    Und das noch nicht einmal zur Hälfte! 🙁

  5. Matz sagt:

    auch bei BARD Offshore 1 sind die Brettener Stadtwerke beteiligt. Die Situation dort gestaltet sich laut einem Artikel der FAZ-Net, ähnlich schwierig, Auszug: „Die Probleme beim Bau des Windparks BARD Offshore 1 vor der deutschen Nordseeküste reißen nicht ab: Diskussionen um den stockenden Netzausbau und unberechenbares Wetter sorgen schon jetzt dafür, dass sich die Fertigstellung des Windparks um mindestens zwei Jahre verschiebt.“
    Ziemlich „windige“ Geschäfte der Stadtwerke Bretten mit dem Geld ihrer Kunden, oder Investitionen nach dem Prinzip: so oft probieren, bis es endlich mal gut geht?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.