„ Malag“ kann weiter arbeiten

Vorerst jedenfalls
BRETTEN. Bei den Malag-Werken Adolf Muckenfuß + Söhne GmbH und Co. KG, Bretten, Hersteller von Wärmespeichern, Großküchenanlagen und Herden, kann weiter gearbeitet werden. Nach Angaben des vorläufigen Vergleichsverwalters, Friedrich Irschlinger, haben die Banken das Verwalterdarlehen über den 31. März hinaus verlängert, aufgrund dessen die Produktion Anfang März wieder aufgenommen werden konnte. Durch die Zusicherung u. a. eines Massekostenvorschusses sei auch die Produktion für den Fall eines Konkurses gesichert.

Irschlinger erwartet Anfang April eine Entscheidung über den Vergleichsantrag. Der Vergleichsverwalter teilte mit, daß er mit mehren ren Übernahmeinteressenten verhandele, von denen einer sowohl das Wärmespeicherwerk Kraichtal als auch die Großküchenfertigung in Bretten übernehmen wolle. Die derzeitige Auftragslage entspreche der Sondersituation des Unternehmens, wobei die Neuerteilung stornierter Bestellungen als Vertrauensbeweis von Kunden zu werten sei. Keinem der 400 Mitarbeiter, von denen mit . einem Teil gegenwärtig etwa zwei Drittel der „Normalumsätze“ (1985 rund 52 Mio DM) erzielt würden, sei bisher gekündigt worden.-

N.N.

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