Zu den neuesten Entwicklungen um das Brettener Katholische Altenheim erklären OB-Kandidat Heinz-Peter Schwertges und Stadtrat Hermann Fülberth für die Brettener LINKE:

Wie jetzt bekannt wurde, beschloss der Aufsichtsrat der städtischen Kommunalbau GmbH, daß das für einen Neubau des Katholischen Altenheims vorgesehene Gelände auf dem Mellert-Fibron Areal an den Betreiber (die CARITAS) für 25 Jahre in Erbpacht vergeben werden soll. Damit waren die Würfel eigentlich schon gefallen. Was sich danach vor allem seit der Gemeinderatssitzung am 16. Mai abspielte, war Possenreißerei. Vertreter verschiedener Gemeinderatsfraktionen, die im Aufsichtsrat vertreten sind, vergossen reichlich Krokodilstränen. Der spürbare Unmut nicht nur in der katholischen Kirchengemeinde, sondern in der Gesamtbevölkerung wurde scheinbar aufgegriffen, obwohl der Beschluss der Kommunalbau GmbH eigentlich hätte bekannt sein müssen.

Oberbürgermeister Wolff zeigte sich in voller Kenntnis des Aufsichtsratsbeschlusses vordergründig offen für Alternativvorschläge (Sporgasse, Gelände des kath. Pfarrhauses) und bezeichnete letzteres ausdrücklich als „eine gute Idee“. Nur DIE LINKE, die im Aufsichtsrat nicht vertreten ist, nahm offensiv Stellung gegen die Verlagerungspläne.
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brettener hundleWenn ich so durch’s Städtle laufe, dann fällt mir auf, daß überall nur geschoben wird..Will heißen: es kommt nix Neues mehr, aber es bleibt kaum noch was auf seinem Platz.

Vor 2 Jahren kam die große Schieberei im Einzelhandel. Das Kaufhaus Schneider stand eine ganze Zeit leer, der Investor Ten Brinke fand keine Mieter und ließ das Investieren sein
Die Stadt hatte die glorreiche Idee, den „Schneider“ für viel Geld zu kaufen und selber zu vemarkten. Das ging aber nicht so ohne weiteres, man mußte schon zum Mittel der Schiebung greifen. Also hat man Geschäfte, die es woanders in der Stadt schon gab, vom alten Standort weg – und in den „Schneider“ reingeschoben. Das Ganze hat man dann „Weißhofergalerie“ genannt und an anderer Stelle erstmal Löcher hinterlassen.
Was Neues sieht anders aus.

Jetzt soll wieder geschoben werden. Vor 2 Jahren hat man den türkischen Mitbürgern auf dem Meller-Fibron- Gelände den Moscheebau verweigert, weil für die Grundstücke dort ja unendlich viele hochpotente Investoren Schlange standen. Passiert ist aber erst mal gar nix. Vor einigen Monaten hat man dann gehört, daß der hochgepriesene Hotelinvestor wieder abgesprungen ist, von anderen sog. „Interessenten“ (Garten-Center, Schrauben-Würth) hört man nichts mehr. Aber jetzt gibt es endlich Bewegung, denn es wird wieder geschoben. weiter lesen –>

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dieLinke

Meine Damen und Herren,

den Verantwortlichen von „Wirtschaftsförderung und Liegenschaften“ steht eine Gesamtgrundstücksfläche von ca. 33.500 qm zur Vermarktung zur Verfügung.
Einer Befürwortung der in der Vorlage genannten Konzepte „Hotelprojekt“ und „Diestleistungszentrum“ wird DIE LINKE nicht zustimmen. Dies gilt auch für den Auftrag an die Verwaltung, das vorgelegte Konzept in dieser Form weiter zu entwickeln und umzusetzen.

Begründung:
1.
Im gesamten Vorlagen-Text finden wir keinen Hinweis auf mögliche Wünsche von ISEK, Themenschwerpunkt „Wohnen und Lebensraum“.
Ist die Bürgermeinung zum Thema Stadtgestaltung hier nicht gefragt?
Schwer verständlich, da unsere Verwaltung, voran Herr Oberbürgermeister Wolf, der die vom Rat vorgetragenen Themen gerne mit dem Hinweis auf ISEK verschiebt.
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brettener hundleFrage: Hundle, Du bist jetzt schon über 500 Jahre in der Stadt unterwegs. Bist Du bereit, Dich zu einigen aktuellen Problemen zu äußern?
s‘ rote Hundle: aber sicher!

Frage: Fühlst Du Dich auf dem derzeitigen Wochenmarkt noch wohl?
s’rote Hundle: ich weiß nie so genau, wann der Markt anfängt und wann er aufhört.Die Händler kommen und gehen, wann sie wollen. Einen Marktmeister,den es früher einmal gab, sieht man heute nicht mehr. Deshalb finden auch viele meiner Artgenossen nichts dabei, ihre Nase in die Auslagen zu hängen. Keiner kümmert sich darum, daß nach Marktende die Absperr-Poller wieder eingebaut werden, so daß der Marktplatz dadurch wieder zur Durchfahrtszone wird. Ich gucke immer wieder ganz neidisch auf den Bruchsaler Wochenmarkt, wo insbesondere die Vielfalt des Angebots deutlich größer ist.

Frage: Wenn Fremde in die Stadt kommen – gibt es in Bretten eigentlich genug Hotelbetten?
s’rote Hundle: Ich finde schon, aber die sind nur zu 44 % ausgelastet. Das könnte mehr sein, wenn die Stadt endlich mal ein Touristik-Konzept vorlegen würde, zusammen mit den Wirten. Aber da tut sich nichts. Keiner kommt in die Gänge.
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bak_logovon Dr. Frank Altenstetter
Die Vertreter der Grünen Moschee hatten erstmals Ende 2013 dem Ausschuss des Gemeinderats für Stadtentwicklung ihre Moscheebaupläne erläutert. Danach wurde von der Verwaltung das Gleisdreieck als Standort für die Moschee vorgestellt. Wegen der versteckten Lage hinter dem großen Gebäude der alten Bußgeldstelle und eingezwängt zwischen den z. T. von langen Güterzügen stark befahrenen Gleisen wurde dieser Standort mehrheitlich als nicht geeignet für eine würdige Moschee angesehen und deshalb abgelehnt und die Verwaltung beauftragt, neue Vorschläge einzubringen. Alle anderslautenden Behauptungen sind falsch und die daraus abgeleiteten Folgerungen irreführend.

Über die drei dann vorliegenden Vorschläge,darunter einer von der Fraktion der Grünen, fand eine umfassende Informierung und Visualisierung statt, die nach sachlichen Diskussionen zu einer Zustimmung für den jetzigen Standort an der Pforzheimer Straße bei nur 2 Gegenstimmen führte.
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Leserbriefvon Gunter Lange
Sehr geehrter Herr OB Martin Wolff, sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,
mir liegt die stadtplanerische Weiterentwicklung der mir zur Heimat gewordenen Stadt Bretten immer noch am Herzen. Deshalb erlaube ich mir hin und wieder, auch meine Stimme noch zu erheben. Ich begrüße sehr, dass der Brettener Gemeinderat am 30.September über einen stadtentwicklungsmäßig vertretbaren Moschee-Standort nun in öffentlicher Sitzung diskutieren wird.

Wie ich in meinen Briefen und in der Bürger-Informations-Veranstaltung am 15.Juli zum Ausdruck gebracht hatte, bin ich dafür, dass alle Glaubensgemein-schaften im Rahmen einer integrativen Stadtentwicklungsplanung, bei der alle städtebaulichen Belange miteinander und untereinander abgewogen werden, einen geeigneten Standort für eine religiöse Begegnungsstätte und zur Ausübung ihres Glaubens ausgewiesen bekommen.
Also auch die muslimische Gemeinde der Grünen Moschee.
Ich bin dabei allerdings der Meinung, dass die Größe immer nur in der für die Brettener Gläubigen erforderlichen Größe erfolgen sollte, da hier keine überörtlichen Aufgaben vorliegen und kein unnützer Verkehr in die Stadt hineingezogen werden sollte.

Nachdem die Stadt das ehemalige Fibron-Mellert-Gelände im Rahmen eines gewerblichen Sanierungsgebietes mit öffentlichen Steuergeldern freigeräumt und Nutzungsentschädigungen gezahlt hat, sollte dieses Gelände auch in meinen Augen nun für die Ansiedlung von nicht störendem Gewerbe und Dienstleistungen genutzt werden. (So vom Gemeinderat am 18.6.2013 in öffentlicher Sitzung beschlossen). Da dadurch Arbeitsplätze geschaffen und zusätzliche Steuern generiert werden können, dürfte dies auch für die Gemeindemitglieder der Grünen Moschee von Vorteil sein.
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Leserbriefvon Dr. F.Altenstetter
Sachlich betrachtet ist der Zuschnitt, die Größe und die Standortlage an der Pforzheimer Straße optimal für die Erstellung einer Moschee. Dieser Standort der ca 10% des Mellert-Fibron-Geländes einnimmt ist ganz randständig gelegen und durch eine geplante Straße vom übrigen Areal abgetrennt. Deshalb wird die weitere Entwicklung der übrigen 90% nicht behindert. Bei der jetzt initiierten Standortdiskussion geht es offensichtlich nicht darum, einen noch günstigeren Standort zu finden, sondern den Bau der Moschee an dieser Einfallstraße zur Stadt zu verhindern.
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Bretten arbeitet weiter an der innerstädtischen Entwicklung / Seit 1997 rund 19 Millionen Euro investiert
Von unserem Redaktionsmitglied Joachim Schultz
Bretten. Wo verbuddelt die Stadt ihr Geld? Um über den Stand der wichtigsten Bauarbeiten im Stadtzentrum zu informieren, trafen sich gestern die Brettener Rathausspitze und Mitarbeiter der Stadtwerke mit Vertretern der Presse zu einem dienstlichen Baustellenausflug. weiter lesen –>

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Wenige Jahre nach der Ansiedlung in Bretten wollen einige Unternehmen ihre Fläche schon verdoppeln.
Das Geschäft brummt und den Firmen wird’s zu eng
Paul Metzger: Von Rezession spüren wir nichts / Tierfutterhersteller Deuerer platzt aus allen Nähten
Von unserem Redaktionsmitglied Rudolf Baier

Bretten. „Von Rezession spüren wir hier nichts.“ Selbstbewusst verweist Oberbürgermeister Paul Metzger darauf, dass die meisten Unternehmen in der Stadt entgegen der allgemeinen Lage florieren. Die jüngst von Finanzbürgermeister Willi Leonhardt angekündigten Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern sind ein deutliches Indiz dafür, aber auch die im Rathaus bekannten Pläne etlicher Unternehmen, ihre Gebäude und Anlagen deutlich zu vergrößern.
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Ansiedlungs-Poker: Über 1400 neue Arbeitsplätze geschaffen – OB Metzger profitiert im regionalen Wettbewerb
BRETTEN. Die Liste ist lang, was die erfolgreiche Ansiedlung von Betrieben angeht. 1400 Arbeitsplätze sind in den vergangenen zwei Jahren in Bretten entstanden, betont OB Paul Metzger, 670 allein von Enzkreis-Firmen.
Von PZ-Redakteur Lothar H. Neff
„Wir betreiben eine großstädtische Grunderwerbspolitik“, ergänzt Uwe Reinhard, zuständig für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften. Allein 37 Millionen Mark stehen im Haushalt für Grundstückskäufe. Für 27000 Einwohner eine stolze Größe, „doch das macht sich irgendwann bezahlt“, sagt OB Metzger. „Denn verschenkt wird bei uns kein Grundstück.“ Die Preise für Gewerbeflächen liegen zwischen 80 und 130 Mark. Sechs Hektar stehen derzeit noch zur Verfügung. Er und der Oberbürgermeister sind direkte Ansprechpartner für örtliche oder ansiedlungswillige Unternehmen. „Ein Firmenchef muss sich nicht mit 15 Fachämtern herumschlagen. Das ist unser Job“, meint Reinhard.
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