zur Standortdiskussion einer Moschee in Bretten

Leserbriefvon Dr. F.Altenstetter
Sachlich betrachtet ist der Zuschnitt, die Größe und die Standortlage an der Pforzheimer Straße optimal für die Erstellung einer Moschee. Dieser Standort der ca 10% des Mellert-Fibron-Geländes einnimmt ist ganz randständig gelegen und durch eine geplante Straße vom übrigen Areal abgetrennt. Deshalb wird die weitere Entwicklung der übrigen 90% nicht behindert. Bei der jetzt initiierten Standortdiskussion geht es offensichtlich nicht darum, einen noch günstigeren Standort zu finden, sondern den Bau der Moschee an dieser Einfallstraße zur Stadt zu verhindern.

Auch wird eine finanzielle Einbuße, die aber nicht belegt wird, für die Stadt befürchtet, sofern die Vermarktung dieses abgetrennt liegenden Geländes nicht an einen Gewerbebetrieb erfolgt. Diese unbegründete kommerzielle Betrachtungsweise berücksichtigt nicht den Wert und die Bedeutung der von der Grünen Moschee in unserer Stadt geleisteten sozialen Aktivitäten und die schon deshalb in den Stadtbereich gehört.
Der jetzt vorgeschlagene Standort bei den Stadtwerken befindet sich jedoch deutlich außerhalb von Bretten. Bei Akzeptanz einer Gleichberechtigung der muslimischen Mitbürger in Bretten, könnten dann eigentlich nur Standorte in Frage kommen, die auch für den Bau einer Kirche geeignet wären. Das trifft aber nur für den schon beschlossenen Standort zu und nicht auf die vorgeschlagenen bei den Stadtwerken oder das Gleisdreieck mit seinem ungünstigen Zuschnitt und der versteckten Lage hinter der ehemaligen Busgeldstelle.

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