Presse kommentiert

Presse„Land hilft Hansa Rostock“
BNN SPORT am 8. Mai 2014
von G. H. (Name des Autors ist dem BAK bekannt)
Der Fußball-Drittligist wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern in Millionenhöhe entschuldet. Der Bürgschaftsausschuss des Landes stimmte einem Antrag auf „vorfristige Inanspruchnahme“ zu.
Das Land wird rund 2,5 Millionen Euro an zwei Banken zahlen. Diese erlassen dem Fußball-Verein seine Schulden in gleicher Höhe. Damit wird eine drohende Insolvenz des Vereins verhindert.
Soll man das etwa als wohltuende Sportförderung bezeichnen?
Zur weiteren Information:
Im letzten statistisch erfassten Jahr 2012 erreichte die Verschuldung des edlen Geldspenders einschließlich Bürgschaften einen Wert von 11,57 Milliarden Euro, 10,35 Milliarden Euro ohne Bürgschaften.
Noch landesfinanzpolitische Fragen mit populistischem Inhalt?

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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2 Antworten zu Presse kommentiert

  1. rai. sagt:

    Noch einmal 1. FC Kaiserslautern

    Dieser Zweit-Liga-Klub spielt im nächsten Jahr erneut dort! Mit dem Aufstieg war es wohl (leider) nichts! 🙁

    Und mit seinen Finanzen ist es ebenso:

    Neue Millionen-Geschenke an den Zweitligaklub aus der Tasche der Steuerzahler sorgen für erhebliche Verwerfungen. Die Kommunalaufsicht und der Landesrechnungshof in Rheinland-Pfalz sind ins „Spiel“ gekommen.

    Sogar die Europäische Kommission in Brüssel könnte eingreifen: „Unwirtschaftliche Pachtverträge, großzügige Stundungen und windige Immobiliendeals stellen indirekt Subventionen dar. Die EU sollte dringend prüfen, ob die undurchsichtige Konstruktion nicht doch in den Bereich der illegalen Beihilfen fällt.

    Die Schuldenuhr in der Stadt Kaiserslautern bewegt sich auf die 900-Millionen-Euro-Marke

    900.000.000 Euro

    zu.

    Das ist die höchste Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland! Und die Politik zog und zieht beim

    FCK-Sponsoring by Steuerzahler

    locker und völlig ungeniert mit! 🙂

    Die EU-Kommission prüft vermehrt Subventionen für den Fußball auf ihre Rechtmäßigket. Das zeigten zuletzt die Ermittlunbgen gegen Real Madrid und den FC Barcelona.

    Offenbar ist nicht allen Kommunen bewusst, dass Beihilfevorschriften auch für finanzielle Unterstützung örtlicher Profi-Vereine gelten. Es kann den örtlichen Reitverein, die Kletterhalle oder den Drittligisten betreffen.

    Der Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz prüft derzeit die Verwendung einer Förderung von 2010 für das Fritz-Walter-Museum im Stadion. Damals zahlte das Land noch unter dem FCK-Helfer Kurt Beck (SPD) 324 000 Euro, die hoch verschuldete Stadt stockte um 36 000 Euro auf. Zudem flossen von der Lottogesellschaft des Landes 150 000 Euro, auch der Deutsche Fußball-Bund steuerte 20 000 Euro bei.
    Eine Kontrolle der Mittelverwendung fand und findet nicht statt. Der FCK nutzt einen Teil des für das Museum deklarierten Bereichs als Loge zur Privat-Vermarktung!

    Trotzdem erteilt die Deutsche Fußball Liga, die sich rühmt, welchen volkswirtschaftlichen Nutzen der Vereinsfußball hat, dem FCK Jahr für Jahr die Lizenz. 🙂

    Bewundernswerte (öffentliche) Praktiken und Zustände! 🙁

  2. rai. sagt:

    Anders, weil besonders fragwürdig, wenn es um fast 30 Millionen Euro für das Fritz-Walter-Stadion geht, die möglicherweise zu Unrecht an den FCK = 1. FCKaiserslautern geflossen sind.

    Es könnte eine illegale Beihilfe sein. Der Verein und die städtische Stadiongesellschaft in Kaiserslautern müssen über die Vorgänge aus dem Jahr 2003 aufklären.

    Zur Entschuldung des damals kurz

    vor der Insolvenz stehenden Vereins!

    hatte die Stadt das Stadion und das Nachwuchsleistungszentrum

    für fast 60 Millionen Euro!

    übernommen.

    Das Stadion auf dem Betzenberg soll eigentlich nur einen Buchwert von 33 Millionen Euro gehabt haben, sodass die vereinbarten Kaufpreise nicht den tatsächlichen Immobilienwerten entsprochen haben.

    Es hat ebenso staatliche Zuwendungen in Rheinland-Pfalz an den FCK gegeben. Unter dem damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) – natürlich Mitglied Beck – hat er lange Jahre großzügige staatliche Unterstützung erhalten. Nicht nur die fragwürdigen Finanzierungen des Vereins, sondern auch die Misswirtschaft waren an der Tagesordnung.

    Völlig ungeklärt sind weitere Fragen zu Pachtverträgen, zum Umgang mit offenen Pachtzahlungen, zum WM-Ausbau des Fritz-Walter-Stadions sowie zu den Immobiliengeschäften zwischen Verein und städtischer Stadiongesellschaft.

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