Bündnis klagt nicht gegen geplantes Kohlekraftwerk

Der Landesvorstand des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, wird nicht gegen die in Karlsruhe geplante Erweiterung des EnBW-Kohlekraftwerks klagen. Die Entscheidung fiel im Einvernehmen mit dem privaten Bündnis gegen das Kohlekraftwerk. Wie der Bündnis-Sprecher Harry Block heute gegenüber dem SWR mitteilte, wäre die Klage mit hohen finanziellen Risiken verbunden gewesen. Selbst im Falle eines Sieges vor Gericht hätte man sich auf Schadensersatzklagen einstellen müssen, so Block weiter. Die Grünen wollen Mitte Juli bei der Sitzung des Petitionsausschusses des Landtags in Karlsruhe das Thema erneut zur Sprache bringen. Das Bündnis befürchtet durch das am Rhein geplante Kohlekraftwerk erhebliche Umweltbelastungen im Großraum Karlsruhe.

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2 Antworten zu Bündnis klagt nicht gegen geplantes Kohlekraftwerk

  1. Clodw. sagt:

    Da ist was dran!

  2. mm sagt:

    wie schon im Fall Rüdtwald hält sich der BUND Baden-Württemberg mal wieder aus allem heraus!
    Mir scheint weniger die Gefahr von Schadenersatzklagen dafür verantwortlich, sondern eher der Vorstand in Stuttgart und dessen „Nähe“ zur Landesregierung!

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