Haltestelle mit Wartehäuschen

Die Sprantaler sollen nun endlich ihre Bushaltestelle in der Nußbaumer Straße (am Ortseingang von Nußbaum herkommend) bekommen. Als eines der Ergebnisse der Bürgerversammlung am Donnerstagabend stellten Oberbürgermeister Paul Metzger und Stadtplaner Ulrich Braun in Aussicht, die Haltestelle aber nur „in Verbindung mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen“ zu verwirklichen und zwar abschnittsweise.
Dabei soll zunächst eine überdachte Wartehalle etwas von der Straße zurückgesetzt gebaut werden. Auch soll der Gehweg in diesem Bereich verbreitert und zu einem späteren Zeitpunkt die Nußbaumer Straße verschwenkt werden. Zum Abschluss der Maßnahme, die rund 55 000 Euro kosten dürfte, wird in der
Fahrbahnmitte eine Insel als Querungshilfe eingerichtet.
Dort wird dann auch der Bus halten. „Solange er hält, kann kein anderes Fahrzeug in dieser Richtung vorbei“, formulierte Braun einen weiteren Punkt zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Außerdem wird die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt.
Wann die Haltestelle nun gebaut wird, vermochten Stadtplaner und Verwaltungschef noch nicht zu sagen. „Wir haben erste Gespräche mit der Verkehrsbehörde, dem Verkehrsverbund und dem Landkreis geführt“, sagte Metzger. Ein weiterer Termin stehe an.
„Mit neuen Angeboten wollen wir den Kindergarten erhalten“, verkündete Metzger. Damit sich der Kindergarten, den derzeit nur zehn Kinder besuchen, mittelfristig trägt, denkt die Verwaltung darüber nach, eine Ganztageseinrichtung zu schaffen, die dann auch der Kernstadt zur Verfügung gestellt würde. Bei Be-
triebskosten in Höhe von 100 000 Euro sei man nicht in der Lage, den Kindergarten in seiner derzeitigen Form offen zu halten. Auch ein zweisprachiger Erziehungsauftrag wird seitens der Stadt angedacht.

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