Leserbrief zu „Glaskunst belebt das neue Hallenbad„, BNN vom 20.05.15

bak_logoveröffentlicht in den BNN vom 22.05.15
von Dr. Frank Altenstetter

Vor der Abstimmung über den Um- und Neubau des Hallenbades in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde versichert, dass der Kostenrahmen eingehalten wird und dieser bislang auch eingehalten werden konnte.
Dieser Kostenrahmen wird jetzt durch die neu vorgesehene Glaskunst über 90 m² am Hallenbad entsprechend überschritten. 50% der Kosten werden gesponsert. Deshalb hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bretten ( SWB) beschlossen, die SWB mit den restlichen 50% an den Kosten zu beteiligen, obwohl hinreichen bekannt ist, dass die SWB bereits jetzt schon hoch verschuldet sind und weitere Rechnungen für den Hallenbadbau noch ausstehen, weil die Arbeiten noch keineswegs abgeschlossen sind.
(Anmerkung BAK: siehe auch den Leserbrief zum Artikel: Pro-Kopf-Verschuldung sinkt unter 1000-Euro-Grenze)

Es geht mir nicht darum, Stellung zu nehmen für oder gegen die vorgesehene Glaskunst, sondern darum, dass wieder Entscheidungen gefällt worden sind, ohne die Bürger einzubeziehen und dabei auch die Kosten mit denen die SWB noch weiter belastet werden sollen, nicht offen gelegt werden. Da die SWB eine Tochtergesellschaft der Stadt Bretten sind, für die die Bürger gegebenenfalls mit Steuergeldern für die Verbindlichkeiten aufkommen müssen, sollte gerade in diesem Fall ein transparentes Verhalten seitens der Stadtverwaltung eine Selbstverständlichkeit sein

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