Bauen mit privaten Baugemeinschaften nach dem „Tübinger Modell“

von Gunter Lange
Wie wollen wir leben? Wie wollen wir zusammen wohnen?
In sozial nach Einkommen geschichteten, räumlich getrennten „Gettos“?
Oder
in sozial gemischten, städtebaulich und architektonisch hochwertigen Quartieren,mit denen wir uns identifizieren können?
In Quartieren also, in welchen selbst genutztes Wohneigentum neben Mietwohnungen nach Marktpreisen, aber auch sozial geförderten Wohnungen existieren?
Ich glaube, die Mehrheit der Gesellschaft würde die zweite Möglichkeit bevorzugen.

Schon in den Siebziger- und Achtzigerjahren haben ich mit dem Neubaugebiet „Wanne“ und mein Mitarbeiter Ulrich Braun mit dem Gebiet „Kupferhälde“ versucht, dies in Bretten umzusetzen. In beiden Gebieten gibt es von freistehenden Eigenheimen, mit oder ohne vermietete Einliegerwohnungen, über Reihenhäuser auf kleinen Grundstücken bis hin zu Eigentums- und Mietwohnungen im Geschossbau alles. Somit eine soziale Mischung der Bewohner.

Da aber seit den Neunzigerjahren in Bretten und den Ortsteilen praktisch nur noch Wohngebiete für Eigenheime geplant und gebaut wurden, lassen sich neue Quartiere mit sozialer und funktionaler Durchmischung mit einem Identifikationswert derzeit nur auf der restlichen Konversionsfläche von ehemals Fibron-Mellert und der Entwicklungsfläche Sporgasse realisieren.
Dem steht aber das „System Bretten“ entgegen.

Anmerkung BAK: wegen der Länge des Artikels und der eingebetteten Bilder und Grafiken, bieten wir Ihnen den Artikel hier in drei getrennten Dateien zum Lesen an. Bitte beachten Sie, dass alle Rechte an Text und Bildern in den Dateien beim Autor Gunter Lange liegen.

Tuebinger Modell Teil 1
Tuebinger Modell Teil 2
Tuebinger Modell Teil 3

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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