Spatenstich für neue Rechbergklinik

swrMit einem offiziellen Spatenstich beginnt heute in Bretten der 54 Millionen Euro teure Neubau der Rechbergklinik. Bis zum Frühjahr 2017 entstehen ein neuer Kliniktrakt mit 120 Betten, Operationssälen, einer zentralen Notaufnahme und einer Intensivstation. Der alte Klinikbau wird danach abgerissen, lediglich ein Anbau soll als Ärztehaus weiter genutzt werden. Zum Spatenstich hat sich die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter angemeldet. Im Vorfeld hatte sich unter anderem eine Bürgerinitiative gegen diese Pläne gewehrt, weil im Zuge der Umstrukturierung die Geburtshilfeabteilung geschlossen wurde.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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3 Antworten zu Spatenstich für neue Rechbergklinik

  1. johbec sagt:

    Hallo,
    nachfolgend ein – kleiner und notwendiger Nachtrag zum

    Thema: „Spatenstich für neue Rechbergklinik“

    1. Wie bereits „h – z“ bereits bemerkte, wird es wohl so kommen in Sachen Folgelasten für den Kreisbürger – wohlbemerkt für Alle Bürger des Kreises Karlsruhe, da hier wie so oft das – gesellschaftliche Haftungsrisiko – in Anspruch genommen wird unter dem Gesichtspunkt von Solidarität im Gesundheitssystem.
    2. Eigentlich sollte es bis in den hintersten Winkel des Kreises Karlsruhe – einschl. des Brettener Bürger’s – als bekannt vorausgesetzt werden können, daß es sich zwar um einen Neubau im eigentlichen Sinn handelt, aber keinesweg um einen tatsächlichen zu erstellenden Krankenhaus – Neubau – im Sinne der Vollversorgung nach dem Krankenhausbedarfsplan handeln kann und auch nicht handeln wird, trotz aller Beteuerungen von Seiten der politisch Verantwortlichen im Kreistag und Jener mit im Boot sitzenden Verantwortlichen welche sich noch in Amt und Würden befindlichen Bürgermeister sowie der nicht mehr als im Amt zu bezeichnenden Bürgermeister des Kreises Karlsruhe. Vereinfacht heißt dies, daß es sich um ein:

    – Medizinisch – geriatrisches – Zentrum – im Großen und Ganzen handeln wird einschl. spezieller – gut dotierter – medizinischer Sonderleistungen im Reha – Bereich.

    Die eigentliche Grundversorgung findet auf einer Grundlage
    von deligierter Dienstleistungen in Form eines noch zu instrumentalisierendem „Ärzte – Ambulatorium“ statt.

    Von einem typischen Krankenhaus im eigentlichen Sinn wird man wohl allen Ernstes nichtmehr sprechen können, Oder??
    Dies ist, wie ich bereits oben erwähnte so gewollt zu Gunsten anderer Standorte.

    3. Die gleiche Verfahrensweise findet übrigens mittlerweile überall in Deutschland statt, da es nichtmehr ausschließlich um die Gesundheit des Einzelnen geht, sondern nur noch um die Gesundheit der Systembetreiber dieses Gesundheitssystems.

    4. In einem Beitrag vom 11.01.2015 – „Kein Stuttgart 21 Aushub nach Baden“ schrieb ich auf Grund eines Kommentars u.A.:

    .. wenn “ST” nach einer – echten – Stellungnahme von Seiten der CDU – Volks – (Interressen) – Vertreter Ausschau hält – nicht zu vergessen ist übrigens auch ein weiterer “Volks – (Interressen) – Vertreter” Herr Schnaudiegel sowie Altbürgermeister Metzger welche auch der CDU angehören – Stichwort: Karlsruher Rechberg – (Klüngel) – Klinik, so fürchte ich, wird er sicherlich, und dies ist zu befürchten, lange darauf warten können und müßen.

    Dies sind nur ein paar Beispiele in Sachen

    “Karlsruher-/ ( + ) Regierungspräsidium – Klüngel”. …

    Wie wir unschwer erkennen können gibt es also nicht nur in Köln einen sogenannten – K l ü n g e l – sondern direkt bei uns vor der Haustür bis hinein in die Stadt oder Gemeinde
    auf Grund von Hinweisen – aus als seriös zu bezeichnender Quelle – welche ich aus persönlichkeits- und zivilrechtlicher Begründung heraus nicht weiter ausführen möchte was auch nicht unbedingt notwendig ist.

    … Daher ist jetzt dringender denn je, der Brettener Bürger gefragt, sich endlich zahlreich aus der Deckung zu wagen. …

    … Auch in Bretten gibt es auf Dauer ernsthaftere Probleme, deren Aufmerksamkeit es verdient beachtet zu werden.

    Nochmals zur Erinnerung:

    “Kein Stuttgart 21!“ – Aktionstag findet am 17. Januar 2015 von 09.00 –14.00 in der Brettener Fußgängerzone statt. …

    Bis demnächst Euer Johbec

  2. h - z sagt:

    Der finanzielle Anteil des Kreises Karlsruhe an den Baukosten des überflüssigen Neubaus – nicht zu verwechseln mit dem bestehenden Krankenhaus – wird die Kreisbürger über die zukünftige Kreisumlage noch stärker als bisher belasten.

    Den Kreisbürgern wird tiefer in die Tasche gegriffen!

  3. ghg sagt:

    Soll überhaupt ein neues Krankenhaus dieser Größe (120 Betten) zukünftig wirtschaftlich arbeiten? – Wohl eher nicht!

    Wer diese Frage – öffentlich – bejaht, hat einen Verdienstorden verdient. Mit dieser Auszeichnung müssen sie/er dann – landauf, landab – Berufs-Kolleginnen und -Kollegen beraten und überzeugen, ihnen nachzueifern und es ihnen gleichzutun.

    So strukturell einfach kann Krankenhauspolitik als Kreisaufgabe organisiert (Bruchsal/Bretten) und betrieben werden. Mit den richtigen Leuten am richtigen Platz? 🙁

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