Ungarische Leiharbeitnehmer Wohn- und Arbeitssituation bei der Fa. Deuerer

Pressemitteilung NGG Mittelbaden-Nordschwarzwald
Der Geschäftsstelle der NGG-Karlsruhe wurden in jüngster Zeit Informationen aus der Brettener Bevölkerung zugetragen, die sich mit den Arbeits- und Wohnsituationen der zahlreichen ungarischen Beschäftigten der Fa. Deuerer befassen. Wie bereits im Sommer seitens der NGG thematisiert, haben sich die teilweise desolaten Wohnverhältnisse der Beschäftigten offenbar nicht entscheidend verbessert. Nach wie vor soll es Massenunterkünfte geben, in denen auf engstem Raum Menschen zusammenleben und dafür eine unverhältnismäßige Miete bezahlen müssen.

Brettener Bürger waren in den letzten Tagen bei verschiedenen ansässigen Leiharbeitsfirmen ( IH-Direkt, ITS Management GmbH, Fa. Bischoff und diverse weitere Firmen) sowie bei der Fa. Deuerer vorstellig und haben diese aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen zur Beendigung der Missstande zu ergreifen. Was aus diesem Vorstoß geworden ist, ist der NGG nicht bekannt.

Es verwundert die NGG, das diese Probleme scheinbar immer noch bestehen, obwohl im Mai 2014 seitens der Fa. Deuerer versprochen wurde, diese Mängel mit Zuhilfenahme zweier Beratungsfirmen abzustellen.

Geschäftsführer Elwis Capece fordert:“ Leiharbeit- und Werkverträge gehören abgeschafft. Die Zeit- und Leiharbeitnehmer müssen gute Arbeitsbedingungen vorfinden sowie in ordentlichen Unterkünften leben können.“
Der Umgang mit den ungarischen Beschäftigten verärgert die Gewerkschaft auch deshalb, weil es im September 2014 in Bretten intensive Feierlichkeiten gab, bei der die guten Beziehungen nach Ungarn hervorgehoben wurden.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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1 Antwort zu Ungarische Leiharbeitnehmer Wohn- und Arbeitssituation bei der Fa. Deuerer

  1. dch. sagt:

    Was ist eigentlich aus der Durchsuchungs-Aktion von Polizei und Staatsanwaltschaft geworden?
    Gibt es daraus ein Ergebnis?
    Hier kann sich einmal die Gewerkschaft NGG-Karlsruhe für das Interesse der Leiharbeitnehmer und der Öffentlichkeit bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe kundig machen!

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