Presse kommentiert

Pressezu BNN vom 10.10.2014: „Strompreis schraubt sich nach oben Private Haushalte sind am stärksten betroffen“
von G.H.
„Seit dem Jahr 2000 hat sich der Preis für sie nahezu verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt gestern berichtete.“

Warum und was sind die Folgen?
Nicht einmal diese Verbrauchergruppe profitierte weder kurzfristig noch langfristig bis heute von der sogenannten Energiewende. Und zwar deshalb, weil die Ausnahmeregelungen für die Industrie und Großunternehmen nicht einmal moderat zurückgefahren wurden und werden. Auch unabhängig vom EEG zahlen wir am Ende sowieso alle drauf. Denn die Folgekosten für Kohle und Atom stehen zwar nicht auf der Stromrechnung. Sie werden auch nur sehr selten diskutiert. Aber sie müssen von uns allen getragen werden.

Was jetzt erfolgen muss:

– ein Klimaschutzgesetz
– die Belebung des Emissionshandels
– die Anpassung des Strommarktes an den wachsenden Anteil der Erneuerbaren Energien
– ein angemessener Stromnetzausbau
– eine Effizienz- und Suffizienzoffensive
– die Einhaltung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)-Ziele
– ein Gesetz für die erneuerbare Wärme
– eine breite Diskussion über den Umgang mit der Verknappung des Öls
– vorrangig = ein Ausgleich für Verbraucher (besonders mit geringem Einkommen) für die Steigerung der
gesamten Energiekosten

Ob die EEG-Novelle den deutschen Strommarkt voranbringen wird, steht – wie alles in der Energiepolitik – rein buchstäblich in den Sternen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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