Leserbrief zu „Kritik an der Schweiz – EU zeigt sich ungehalten“

bak_logovon Rainer (Name des Autors ist dem BAK bekannt)
Badische Neueste Nachrichten (BNN) 11. Februar 2014
Die Schweiz gehört nicht zur EU, hat sich gegen eine unkontrollierte zunehmende Einwanderungspolitik ausgesprochen. Sie sieht sich eingeschränkt in ihren nationalen Eigenheiten und Gewohnheiten und sieht so ein Ursache- Wirkungs-Verhältnis.
Es ist also nicht erstaunlich, dass sie eine fast 25%-ige Zuwanderung als Gefährdung ihrer nationalen Identität ansieht. Jeder Fünfte in der Schweiz hat keinen Schweizer Pass. Angesichts der Tragweite des Problems der Einwanderung ist eine unvoreingenommene kritische Bestandsaufnahme innerhalb von drei Jahren erforderlich, ohne Ausschlussankündigungen – und Bestrebungen der EU und Diffamierung kritischer Schweizer Stimmen.
Denn der Glaube der sogenannten politischen Eliten eines undifferenzierten „mehr Europa“ hat sich längst als Irrweg erwiesen.

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7 Antworten zu Leserbrief zu „Kritik an der Schweiz – EU zeigt sich ungehalten“

  1. G.g sagt:

    In jedem Fall verriet der im Gleichschritt geheulte Katzenjammer von EU-Lobby und Medien bei genauer Betrachtung sehr viel mehr über die Dauerempörten selbst als über ein Volk von acht Millionen Menschen, das seit Jahrhunderten stets demokratische Kultur pflegt.

    Die BRD müsste – gemessen an ihrer jetzigen Einwohnerzahl – das zehnfache Kontingent verkraften, wenn diese Verhältnisse 1:1 auch hierzulande gegolten hätten! Da durften die Schweizer auch mal ganz demokratisch „Stopp“! sagen. 🙂

  2. r. sagt:

    Die Mehrheit der SchweizerIinnen hat die passende Gelegenheit genutzt, um ein Zeichen zu setzen:

    Ein Zeichen gegen Bevormundung von Bern bis Brüssel. Die Menschen wollen keine (EU)- Politiker, die glauben, die Menschen in ihrem Sinne organisieren zu müssen, weil sie angeblich wüssten, was gut für sie ist. Eine große Migration war stets eine große Herausforderung, deren Probleme erkannt werden müssen. Vernünftige und nachvollziehbare Lösungen müssen her, die auf Transparenz beruhen und nicht

    par ordre du Mufti – auf Anordnung von ganz oben –

    erlassen werden!

  3. Rainer sagt:

    „Kritik an der Schweiz – EU zeigt sich ungehalten“

    Was will eigentlich die EU überhaupt?

    Die denkenden Bürger in Europa spüren sie: Die absurde Bestrebung der EU, durch massenhafte Wanderungsbewegungen in Europa ihre nationale Herkunft zu verwässern und zu einem supranationalen Einheitsbrei zu verrühren.

    Damit will sie die denkenden und nicht denkenden Bürger Europas durch Unterwerfung unter die Brüsseler Groß-Behörde gefügig machen!

    Die Schweiz hat es vorgemacht, dass es auch anders geht. Den übrigen Regierenden in Europa fehlt der Mut, das Selbstbestimmungsrecht ihrer Völker zu respektieren. Das bedeutet, sich in dieser für die Bewahrung der europäischen Kultur entscheidenden Frage der Abstimmung (dem Votum) ihrer Bürger zu stellen.

    Die BRD wird sich hüten, dem zu folgen, weil sie bereits bei einer Abstimmung zur Einführung der Einheitswährung EURO kläglich gescheitert wäre! 🙂

  4. H. sagt:

    Merke: In den meisten Demokratien unserer Welt haben die Wähler nach ihrer Stimmabgabe nichts mehr zu sagen. Sie müssen sich über das politische Geschwätz ihrer gewählten Vertreter bestimmen lassen. Im Vergleich zu den genannten Wählern haben die Schweizer BürgerInnen ihre Stimme behalten.

    Sie haben sich mehrheitlich für eine Begrenzung der Einwanderung entschieden.

    Wenn in Deutschland ein Ausländeranteil von ca. 25 Prozent wäre und wir die politischen Rechte der Schweizer hätten, was glauben wir denn, was wir tun würden …? 🙂

  5. grh sagt:

    Basisdemokratie in der Schweiz funktioniert gegen dortige eigensüchtige Wirtschaftsmanager, Gewwerkschaftsbosse und abgehobene Parteipolitiker.

    Gerade diese Spezies würde genauso gegen eine Volksabstimmung bei uns sein, wenn wir sie denn hätten.

    Beispielsweise hat die Schweiz ihre Soldaten für die Landesverteidigung, und als Gardisten beim Papst, und nicht für militärische Interventionen (Abenteuer) in aller Welt. Aus Afghanistan haben die Bundesregierung und die Bundeswehr nichts gelernt. Bis Mai 2013 starben dort 54 Soldaten und drei Polizisten.

    Ein Volksentscheid freier Bürger ist kein Grund zur Kritik weder in Berlin noch in Brüssel. Eine derartige Kritik zeugt von einem politischen Armutszeugnis.

  6. fr-ant. sagt:

    Passt hervorragend in unsere Zeit:
    Auszug aus einem Gedicht von Georg Herwegh.

    „Wenn alle Welt den Mut verlor,
    Die Fehde zu beginnen,
    Tritt du, mein Volk, den Völkern vor,
    Laß du dein Herzblut rinnen!
    Gib uns den Mann, der das Panier
    Der neuen Zeit erfasse,
    Und durch Europa brechen wir
    Der Freiheit eine Gasse!“

  7. h - z sagt:

    @ Rainer Betr.: BAK-Beitrag oberhalb

    „Denn der Glaube der sogenannten politischen Eliten eines undifferenzierten „mehr Europa“ hat sich längst als Irrweg erwiesen.“ Richtig!

    Darüber hinaus steht der Vorwurf eines Defizits an Demokratie in den EU-Institutionen zum Beispiel

    angesichts einer nicht gewählten EU-Kommission

    und/oder

    der gegenwärtigen Stimmengewichtung großer und kleiner Länder im EU-Parlament.

    Nur bei Haftungs- und Beitragsfragen spielen ganz selbstverständlich Größe bzw. Wirtschaftskraft der Länder eine wichtige Rolle. Dieses Missverhältnis von Kompetenz (wer hat die?) und Verantwortung (wofür?) ist nur geeignet, um Unfrieden zu stiften! 🙁

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