Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen.
Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.
Joseph Pulitzer
Unvermeidlich aber vorgeschrieben
Die Seher-Voraussage war richtig – es wurde wieder nach Ende der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 19.03.2013 die „Nichtöffentlichkeit“!!! durch Herrn OB Wolff hergestellt.
Was die Sprachakrobatik von Herrn OB Wolff als Vorsitzender anbelangt, ist es mehr als bedenklich, wenn er bei der Eröffnung der o.g. GR-Sitzung alle Gemeinderatsmitglieder, Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Mitarbeiter des Rathauses, die Presse, den Jugendgemeinderat und die anwesende BEVÖLKERUNG begrüßt. Von wegen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger die nicht nur für die weit über 12 Millionen Euro jährliche Personalkosten des Rathauses blechen müssen…
BEVÖLKERUNG wird in der Wikipedia u.a. wie folgt beschrieben:
„…und als Gegenstand der (zumeist absolutistisch geprägten) Bevölkerungspolitik …“
@ seher
Nichtöffentlich darf nur verhandelt werden, wenn es das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen einzelner erfordern.
Das öffentliche Wohl scheint regelmäßig in Gefahr zu sein! Und es scheint eine Vielzahl von (un-)berechtigten Interessen einzelner zu geben!
Klingt beides sehr nach Kungelei und Mauschelei!
Ich sehe, dass nach der nächsten „öffentlichen“ Gemeinderatssitzung anschließend wieder eine „nicht öffentliche“ folgen wird. 🙁
Warum wohl…?
Was wird sich mit wem nach dem 22. September 2013 ändern?
Nichts, weil Wahlen nichts bewirken können, wenn Blockparteien regieren.
Der Auftrag des Wählers lautet: Zum Wohle des deutschen Volkes!
Und nicht zum Wohle von nicht gewählten Personen:
– Bankstern
– Euromantikern
– Lobbyisten
– Technokraten
– und vergleichbaren Abzockern!
Die veröffentlichte Meinung und die daraus abzuleitende öffentliche Meinung sind ermüdend.
Sie beschreiben regelmäßig die allseits bestehende Gestaltungsarmut in Deutschland. Die lastet auf vielen ungelösten politischen Problemen, die schon lange nicht mehr beherrschbar sind. Der Staat und seine Staatsdiener sind maßlos überlastet.
Und wer sind die Leidtragenden dieses Übels? Diejenigen, welche diesen Dilettanten immer wieder durch Stimmzettel zur Macht verhelfen, und die den Wählern dann zum Verhängnis werden. Ein stetiges nicht zu durchbrechendes Kreislaufsystem auf allen politischen Ebenen.
Das nächste demokratische Großereignis dieser Art findet am 22. September 2013 statt.