Der Rüdtwald wird zur Müllhalde!

von Matthias Menzel
Nachtrag 20.7.2012: inzwischen wurde der Müll beseitigt!
Nach dem Brand einer Lagerhalle der Firma Deuerer bei Gondelsheim, wurden offenbar die Brandreste, Holz,Metall,Folienreste und Tiernahrung in Büchsen, im Rüdtwald „zwischengelagert“. Dies ist ein weiterer „Höhepunkt“ in der Auseinandersetzung um die Zerstörung und weitere Nutzung des ehemals ökologisch hochwertigen Waldes. Ob die jetzige Nutzung als Müllhalde,bzw. Zwischenlager für Brandreste, rechtlich überhaupt möglich ist, muss jetzt schnellstens mit den Behörden geklärt werden. Auf diesbezügliche Aktivitäten seitens der Stadtverwaltung kann man hier sicherlich nicht hoffen.
Anbei einige „Impressionen“ aus dem „neuen“ Rüdtwald






Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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4 Antworten zu Der Rüdtwald wird zur Müllhalde!

  1. ghg sagt:

    Bezogen auf den obigen Kommentar:

    Es wäre genauso schön oder noch schöner

    – wenn eine unbedingt dazugehörende

    LAUDATIO

    vom gleichen Vertreter gehalten würde! 🙂

  2. G. H. sagt:

    Die Grünen Fraktion (Herr Mansdörfer) bemüht einen offenen Brief an Herrn Wolff. Immerhin!
    Und was ist mit den übrigen Fraktionssprechern? Haben die auch eine Meinung?

    Wird es eine offene Antwort von Herrn Wolff geben? – Eher nicht!

    Das erinnert sehr an die Leisetreterei der Stadtverwaltung (Metzger) bei der Behandlung von Beschwerden Rinklinger Einwohner über den unerträglichen Gestank der Firma Deuerer.
    Damals hat das Landratsamt Karlsruhe (Umweltamt) eine gänzlich abwartende und völlig untergeordnete Rolle – wie auch zur Zeit ganz aktuell – gespielt.

    Die Abhängigkeit der Politik von der Wirtschaft scheint wieder einmal ganz offenkundig zu sein.

    Vorschlag: Die Stadt Bretten sollte sich erneut bei der Deutschen Umwelthilfe e.V. bewerben, um wiederum den Titel

    “ Bundeshauptstadt im Naturschutz“ zu erhalten.

    Wie bereits im Jahr 2007 müsste sie nur das Zeitungsfoto mit dem im Gölshauser Industriegebiet Rüdtwald abgekippten Abfall einreichen. Und schon erhielte sie den Titel:

    Naturschutzkommune wegen vorbildlichem Engagement zum Schutz der Natur.

    Schön wäre es, wenn dann bei einer etwaigen öffentlichen Preisverleihung ein Vertreter der Firma Deuerer anwesend sein und Beifall spenden könnte!

  3. Fragezeichen sagt:

    Warum wurde dieser stinkende Abfall nicht gleich fachgerecht entsorgt? Warum wurde er im Rüdtwald erst „zwischengelagert“? Warum haben die zuständigen Behörden nicht die sofortige vorschriftsmäßige Entsorgung angeordnet und überwacht? Etwa weil dies zu teuer ist oder weil man hoffte diesen Müll , von der Öffentlichkeit unbemerkt, im Rüdtwald vergraben zu können? Wie hätten das Brettener Ordnungsamt, das Bürgermeisteramt Bretten und die zuständige Kreisbehörde reagiert, wenn ein „Normalbürger“ tonnenweise Abfälle mit Seuchenpotential (!) in der freien Natur abgelagert hätte? Wie hoch wäre dafür der Bußgeldbescheid gewesen? Was wäre geschehen, wenn dieser Stinkhaufen nicht zufällig entdeckt worden wäre? Gleiches Recht für alle?

  4. h - z sagt:

    Die Brettener Stadtverwaltung (das Ordnungsamt) wird wohl eher nicht gegen ihren größten Gewerbesteuer-Zahler (weit und breit)
    mit Sanktionen z.B. Ordnungsgeld vorgehen.

    Das würde sicherlich das Abhängigkeitsverhältnis der Stadt Bretten von der Firma Deuerer empfindlich stören!

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