Leserbrief: Mauscheln im Geheimen

Zum Artikel „Noch keine Empfehlung – Thema Sporgasse erst hinter veschlossener Tür“ in der Mittwochsausgabe:
Demokratie heißt Volksherrschaft. In unserem Land bedeutet das, das Volk darf zwar für die ihm von den Parteien vorgegesetzten Vertreter stimmen oder sich der Wahl enthalten, aber es darf nicht wissen, wie Entscheidungen, die seine Steuergelder kosten, getroffen werden.

Alle wichtigen Diskussionen finden hinter verschlossener Tür statt, wer mit welchen Interessen wofür eintritt, bleibt verborgen.
Der Wähler braucht schließlich nicht zu wissen, was er sich mit seiner Stimme bei der nächsten Wahl einhandelt.
Mauscheln im Geheimen ist das Prinzip von Parlamenten in diesem Land, vom Bundestag über den Landtag, die Gemeinden bis zu den Ortschaftsräten.

Robert Hörr
Im Wiesengrund 17
Bretten-Dürrenbüchig

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1 Antwort zu Leserbrief: Mauscheln im Geheimen

  1. ulrich kayser sagt:

    Hier entsteht der folgende Eindruck.

    Die Zusammenarbeit im Gemeinderat scheint gestört zu sein. Wozu sonst braucht es beim Thema Sporgasse die Nichtöffentlichkeit?

    Bei nur etwas genauerem Hinsehen (aus der Tageszeitung) liegt es nicht an sachlich unüberbrückbaren Gegensätzen, sondern daran, dass Sitzungen mit Öffentlichkeitscharakter nicht sorgfältig genug vorbereitet sind, dass Informationen unzureichend sind (Ausschluß der Öffentlichkei) und erst auf öffentliche Nachfrage (Tageszeitung) gegeben werden.

    Damit setzt sich der Eindruck fest, dass etwas verschwiegen werden soll – s. oben „Mauscheln im Geheimen“.

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