Zahlreiche Anzeigen und Beschwerden nach Polizeieinsatz

Drei Tage nach dem Polizeieinsatz im Vorfeld der Baumfällaktion für den neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 gab es heute verschiedene Anzeigen gegen die Bahn und die Polizei. Noch immer halten sich Demonstranten mit Augenverletzungen im Krankenhaus auf; ob sie ihre Sehfähigkeit vollständig zurückerhalten ist ungewiss. Die Polizei geht von weniger als 200 Verletzten aus, der Demosanitäter Christoph Hoffmann dagegen spricht von mehr 370 Verletzungen, die meisten durch Pfefferspray. Anzeige erstattet hat ein Anwalt aus Schorndorf gegen Polizeipräsident Siegfried Stumpf wegen Körperverletzung im Amt, ein früherer Richter des Landgerichts Stuttgart hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Poliziführer eingereicht. Anzeige eingereicht hat auch der BUND, der Bund für Umwelt und Naturschutz gegen die Bahntochter DB Projektbau. Nach Auffassung der Naturschützer war die nächtliche Baumfällaktion von der Eisenbahnbundesbehörde nicht erlaubt. Der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart Ulm, Udo Andriof widersprach dem und erklärte, man habe in letzter Minute eine Einigung erzielt. Die Anzeige liegt beim Ordnungsamt der Stadt Stuttgart

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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