Leserbrief: „Vergnügungspark verhindert Innenstadtentwicklung“

Zum Thema Planung Sporgassen-Areal:
Seit Jahrzehnten hatten sich die Spitze der Verwaltung und große Teile des Gemeinderates nicht getraut, den viertägigen Vergnügungspark über das Peter-und-Paul-Fest einer sinnvollen Innenstadtplanung zu „opfern“, sowie insgesamt keine weitsichtige Stadtplanung erkennbar war. Ein Ergebnis ist unter anderem das Kraichgaucenter, das der frühere OB mit großen Teilen des jetzigen Gemeinderates kurzfristig zur Innenstadt erklärt hat. Hier gibt es noch viel freie Fläche, die für jeden Investor momentan interessanter ist, als der Sporgassenparkplatz. Hier hat Newport Recht.

Diese freie Fläche sollte man zum Festplatz machen, der ja nach Beschlusslage dann direkt im Zentrum liegt und den Sporgassenparkplatz mit Schneider sollte man einer realistischen Planung zuführen.
Damit könnte die Stadt auch Dritten gegenüber zum Ausdruck bringen, dass beim Kraichgaucenter keine weitere Einzelhandelsansiedlung erwünscht ist. Viele Mitbürger suchen mittlerweile Wohnraum in der Innenstadt. Mit der Sparkasse sollte gesprochen werden, ob es stimmt, dass nach der Fusion die bisherigen Gebäude zu groß seien und man Alternativen suche. Ein Umzug in Teile der Schneider-Immobilie wäre denkbar und dann das jetzige Sparkassenareal „verwertbar“ für Wohnraum in der Innenstadt.

Wenn man dort überall wieder „Wohnen“ möglich macht, werden sich in der „echten“ Innenstadt die Geschäfte halten können und neue entstehen. Der geplante Workshop ist zu begrüßen.
Bretten hat viele gute Ideengeber, die näher an der Realität sind, als Fremdplaner, die Handelsketten versprechen, die schon vor Jahren abgewunken haben. Wenn die Entscheidungsträger den Mut aufbringen, den Festplatz wirklich etwa auf die Freifläche am Kraichgaucenter zu verlegen, dann hat die echte Innenstadt die Möglichkeit neu zu erblühen.

Jörg Biermann
Helene-Lange-Straße 7
Bretten

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