Kolibri nicht aufs Malag-Areal

Brettener Buchhandlung möchte sich räumlich vergrößern
Bretten (ba). Die Buchhandlung Kolibri wird nicht auf das Malag-Areal umziehen. Das erklärte Inhaberin Ulrike Müller gestern als Reaktion auf eine entsprechende Aussage im Bericht über die Generalversammlung der VBU. „Wir sind nach wie vor in Bretten präsent“ betonte Müller im Gespräch mit unserer Zeitung. Zwar habe es kurzzeitig Gespräche über einen Wechsel auf das Areal der ehemaligen Herdfabrik im Süden der Altstadt gegeben. „Aber wir gehen da nicht hin.“

Tatsächlich sei die vor 13 Jahren gegründete einzige Buchhandlung in Bretten für die Zukunft auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie mit 400 bis 500 Quadratmetern Fläche in geeigneter Lage. Da sei aber noch keinerlei Entscheidung gefallen, betonte Müller. Fest steht dagegen, so die Inhaberin weiter, dass die Kolibri-Filiale in der Weißhofer Straße Ende Januar 2011 schließen wird. Nachdem schon durch die Sperrung der Weißhofer Straße nach dem Brand des Heberer-Hauses die Umsätze drastisch eingebrochen waren, wirke sich nun die Schließung des Kaufhauses Schneider auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehr negativ aufs Geschäft aus. Die zu erwartenden Abbruch- und Bauarbeiten würden dies weiter verschlimmern. Deswegen soll die seit zehn Jahren betriebene Innenstadt-Filiale nach dem Weihnachtsgeschäft geschlossen werden, erklärte die Inhaberin.

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