Fördermittel in Millionenhöhe für Bretten

Laut einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, erhalten die baden-württembergischen Städte und Gemeinden in diesem Jahr insgesamt rund 171 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung. Gefördert werden im Jahr 2010 insgesamt 66 Neumaßnahmen; für 270 laufende Maßnahmen werden die Mittel aufgestockt. Diese Maßnahmen werden durch rund 127 Millionen Euro Landesfinanzhilfen und rund 44 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen bezuschusst.

Zur Begründung des Städtebauprogramms erklärte Wirtschaftsminister Pfister: „Die Fördermittel lösen Investitionen in einer Gesamthöhe von bis zu 1,36 Milliarden Euro aus. Denn nach wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchungen mobilisiert jeder Förder-Euro in der Stadterneuerung mehr als acht Euro an privaten und öffentlichen Folgeinvestitionen.“

Und weiter: „In den Sanierungsgebieten liegen unterschiedliche städtebauliche Missstände vor, die mit einem Bündel von Einzelmaßnahmen beseitigt oder verbessert werden sollen. Dabei sind die vorhandenen Problemlagen – beispielsweise historisch wertvolle, aber minder genutzte Bausubstanz, innerstädtische Brachflächen, Leerstände im gewerblichen Bereich, vernachlässigter öffentlicher Raum, benachteiligte Quartiere, baulicher und energetischer Modernisierungsbedarf, Erschließungsmängel und störende Gemengelagen – selten isoliert zu betrachten, sondern hängen meist eng miteinander zusammen.“

Bretten erhält für das Projekt Altstadt III insgesamt Zuschüsse in Höhe von 1.8 Millionen Euro zur : „Aufstockung der laufenden Sanierungsmaßnahme zur weiteren Stärkung des Stadtkerns durch die Realisierung der „Tiefgarage Sporgasse“ mit der daran anschließenden Neuordnung des Verkehrs sowie soziale, integrative Projekte.“

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3 Antworten zu Fördermittel in Millionenhöhe für Bretten

  1. H/M sagt:

    Zu „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“ gehören alle Kredite von Kreditinstituten, unabhängig von der Laufzeit und Besicherungsart

    Bewertung mit dem Rückzahlungsbetrag

  2. H/M sagt:

    Brettener Haushaltsverschuldung von 32.700.000 Euro

    Möglich, dass diese Summe nach Umstellung des kameralen städtischen Haushalts auf die Doppik = doppelte Buchführung völlig verschwindet.

    Dann steht unter „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“ eine schwarze Null! 🙂

  3. spezi sagt:

    „Zuschüsse in Höhe von 1.8 Millionen Euro“
    = 60%
    Die Stadt muss aber weitere 40% bringen
    = 1.200.000 Euro.

    Wie viel ist eine Million Euro?
    Beispiel:
    Ein Arbeitnehmer bekommt 3000.- Euro im Monat.
    Das sind im Jahr 36.000.- Euro.
    in 30 Jahren kommt da eine Summe von 1.080.000.- zusammen.
    So viel bekommt aber sicherlich nicht die Mehrheit der Bevölkerung.

    Und wie schnell ist eine Million weg?
    Das kann am besten der Gemeinderat beantworten. Soeben wurde eine Kreditaufnahme von weit über 5.000.000.- Euro beschlossen um nur die Haushaltsverschuldung auf über 32.700.000.- zu hieven.
    Mit Blick auf eine mögliche Hyperinflation?

    Wie sagte neulich mein Friseur nach getaner Arbeit: „Spätestens dann, wenn ich von Ihnen mal 100.- Euro Trinkgeld bekomme, weiß ich, dass mit unserem System etwas nicht stimmt.“

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