Serie von Straßenbahnaufbrüchen geklärt

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Karlsruhe, Polizeipräsidium Karlsruhe und Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Bruchsal. Insgesamt 24 Aufbrüche von Straßenbahnen und Bussen mit einem Gesamtschaden von rund 46.000 Euro konnte eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Bundes- und Landespolizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe klären und einer achtköpfigen Tätergruppierung im Alter von 17 bis 21 Jahren zuordnen.
Die aus dem Raum Bruchsal stammenden und überwiegend polizeibekannten Tatverdächtigen haben in wechselnder Besetzung über mehrere Monate hinweg in Bruchsal, Bretten, Odenheim und Menzingen jeweils mit einem Hammer die Scheiben der außerhalb ihrer Einsatzzeiten geparkten Verkehrsmittel eingeschlagen.

Anschließend hebelten sie mit brachialer Gewalt die Fahrkartenautomaten zur Erlangung von Bargeld auf. Zusammen mit der für den Bahnbereich zuständigen Bundespolizei bildete das Polizeipräsidium Karlsruhe zur Klärung der Serie eine gemeinsame Ermittlungsgruppe. Die insgesamt sieben Ermittler unter Leitung des Polizeireviers Bruchsal kamen nach Eingang von Zeugenhinweisen und der Einleitung von operativen Maßnahmen Ende März dann auch schnell den entscheidenden Schritt voran.

Am Abend des 02. April gelang die vorläufige Festnahme von drei jungen Männern im Alter von 17, 18 und 21 Jahren. Die weiteren Ermittlungen führten in der Folge zu weiteren fünf Tatgenossen der gut strukturierten und professionell agierenden Bande. Die jungen Männer waren durchweg geständig. Dies trug seitens der Justiz wesentlich dazu bei, von einer Untersuchungshaft abzusehen. Die Diebesbeute landete laut Einlassungen der Täter wohl überwiegend in Spielautomaten.

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