Über Glasfaser ins Netz

Internet-Wunsch einer Bürgerinitiative aus Dürrenbüchig
Bretten-Dürrenbüchig (ba). Die DSL-Bürgerinitiative aus dem Stadtteil hat dem Ortschaftsrat einen Bürgerantrag übergeben, dessen Ziel eine schnellere Internet-Anbindung über Festnetz ist. Einen Skytron-Anschluss mit Funktechnik, wie er für Ruit und Sprantal vorgesehen ist, wünscht die Bürgerinitiative nicht.
Darüber informierte in der Bürgerfragestunde vor der jüngsten Sitzung des Brettener Gemeinderats die Dürrenbüchiger Ortschaftsrätin Elke Schäfer. Der Antrag sei von 274 Bürgern unterschrieben worden – weit über 50 Prozent der wahlberechtigten Einwohner des Dorfes.

In diesem Bürgerantrag wird der Ortschaftsrat aufgefordert, den Breitband-Internet-Zugang über Festnetz schnellstmöglich zu realisieren. Da in Dürrenbüchig schon ein Glasfaserkabel entlang der Bahnlinie liege, sei dies auch ohne weiteres möglich. Mit dem Bürgerantrag wurden dem Ortschaftsrat 107 Absichtserklärungen übergeben, 90 von Privatpersonen und 17 von Gewerbetreibenden. Die Unterzeichnenden erklären sich damit bereit, sich an den Kosten des DSL-Ausbaus mit Glasfasertechnik zu beteiligen.

„Aufgrund der Tatsache, dass wir im Ort so viele Gewerbetreibende haben, besteht auf jeden Fall die Möglichkeit, Fördermittel vom Ministerium ländlicher Raum für den DSL-Ausbau zu erhalten“, erklärte Elke Schäfer und fuhr fort: „Leider wurde bisher kein entsprechender Förderantrag von der Stadtverwaltung gestellt, obwohl die Ortsverwaltung schon mehrmals darum gebeten hat.“

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3 Antworten zu Über Glasfaser ins Netz

  1. Qua. sagt:

    @ ziel-insk.

    Wohl eher ein bürgerliches Trauerspiel. 🙁

  2. ziel-insk. sagt:

    Die Ortsverwaltung Dürrenbüchig als Bittsteller – eine Komödie!
    🙂

  3. gt sagt:

    Eine Parallele

    Zwischen der Ortschaft Dürrenbüchig und dem Brettener Chef der Stadtverwaltung besteht genauso ein (gutes) Verhältnis wie zwischen der Ortschaft Flehingen zum Chef der Oberderdinger Gemeindeverwaltung!

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