Schon gehört?

schon gehört?Heute : Der Anfang vom Ende, Teil 3
Die Zeit der Abschieds-Interviews ist für den scheidenden OB Metzger nun endgültig langsam aber unaufhaltsam gekommen. In der Pforzheimer Zeitung erklärt er, was er nicht geschafft hat: „die historische Innenstadt als geborenen Stadtkern für das Einkaufen noch attraktiver zu machen.

Aber Metzger wäre nicht Metzger, wenn er nicht noch eine letzte Vision gehabt hätte. Und damit sein Nachfolger weiß, wo’s langgeht, hat er ihm eine unmißverständliche Vorlage hinterlassen:
Immerhin habe ich noch eine Vision und einen Film dazu entwickelt. Vielleicht ist das ja ein Fundament für meinen Nachfolger.
Vielleicht hat er ihm ja auch schon ein wenig Arbeit abgenommen und das „Fundament“ schon betoniert? Hier und da schon mal unterschrieben?

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die Premiere der „Visions of P.M.“, oder wie wir den Titel schon treffender vorgeschlagen hatten : „Vom Armenhaus in den Schuldenturm, 25 Jahre Paul Metzger in Bretten“. Hauptdarsteller, Regisseur, Schnitt, Gesänge, ach das wissen Sie doch!

siehe auch : der Anfang vom Ende, Teil 1
der Anfang vom Ende, Teil 2

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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6 Antworten zu Schon gehört?

  1. förd. sagt:

    @ Ha am 19. Januar, 2010
    @ v-u am 20. Januar, 2010

    Fast fünf Jahre vor dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim (VGH) in Sachen EDEKA-Markt in Bretten:

    Wegen Ablaufs seiner Amtszeit konnte Metzger die historische Innenstadt für das Einkaufen nicht mehr attraktiver machen.
    Dafür sorgte er aber mit dem Kraichgau-Center für einen gewaltigen Kaufkraftabfluss aus dem geborenen Stadtkern. Die Geschäftsinhaber werden es ihm bereits seit langem gedankt haben!

    Das ist beste Brettener Wirtschaftsförderung für den Brettener Einzelhandel in der Fußgängerzone. Die Innenstadt wurde im Stich gelassen – der Randbezirk gestärkt!

    Dem Brettener Gemeinderat ist dafür besonders zu danken! Hat er doch dem Kraichgau-Center zugestimmt!

    Bei der juristischen Auseinandersetzung um den EDEKA-Markt hat der Randbezirk – wie beim Bau des Kraichgau-Centers – keine entscheidende Rolle gespielt. Hier haben sich die Stadt und der Gemeinderat zum Schutz des Einzelhandels in der Fußgängerzone vorab einen nichtigen Bebauungsplan – Veränderungssperre – ausgedacht. Und dann ihre Wettbewerbs-Verhinderungsaktion tatsächlich durch eine Verkehrszählung (wer hat gezählt?) vor dem Gericht untermauern können.

    Dass Metzger mit dem Kraichgau-Center eine falsche Standortpolitik und negative Wirtschaftsförderung betrieben hat, das wollen wohl er selbst und sein Nachfolger im Amt sowie die im Amt verbliebenen Stadträte, welche vormals die Ansiedlung beschlossen haben, im Nachhinein ganz bestimmt nicht mehr wahrhaben!

    Und aktuell will man nun mit den Nachfolgern vom „Kaufhaus Schneider“ die Innenstadt zum Leben erwecken, soll heißen: attraktiver machen? – Was steht uns noch alles bevor?

  2. v-u sagt:

    Anmerkung zum gestrigen Kommentar Ha

    Das nenne ich beste Brettener Wirtschaftsförderung:

    Die Innenstadt wird im Stich gelassen – der Randbezirk gestärkt.

    Bravo und Dank an alle Stadträte/-innen! 🙂

  3. Ha sagt:

    Wegen Ablauf seiner Amtszeit konnte Metzger die historische Innenstadt für das Einkaufen nicht mehr attraktiver machen. Schade. 🙁

    Dafür sorgte er aber mit dem Kraichgau-Center für einen gewaltigen Kaufkraftabfluss aus dem geborenen Stadtkern. 🙂

    Die Geschäftsleute werden es ihm stets zu danken wissen! 🙁

  4. H.U. sagt:

    wie sagte doch einst Helmut Schmidt: Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!

  5. F. Cizerle sagt:

    „Eine Stadt ist so gut, wie die Bürger zu ihrer Stadt stehen, so gut, wie man Dinge gemeinsam entwickelt und etwas schafft, was nicht selbstverständlich ist.“

    Hier ein Beispiel einer „hervorragender“ Zusammenarbeit:

    http://www.bak-bretten.de/texte/wp/1999/06/30/leserbrief-kostenlose-arbeit-und-umsonst/

    http://www.bak-bretten.de/texte/wp/1999/03/21/was-man-so-hort-9/

    http://www.bak-bretten.de/texte/wp/1998/10/06/am-wasser-entlang-quer-durch-bretten/

  6. ralf sagt:

    „Das betriebswirtschaftliche Denken prägt mich heute. Das ist für einen Oberbürgermeister genauso wichtig wie die Kenntnisse im Verwaltungsrecht.“

    Denken ja, aber Handeln? 🙁

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