Leserbrief: Nach oben mit Unkenntnis

Zur Situation beim KSC:
Hiermit möchte ich mich öffentlich bei Präsident Paul Metzger als Sportdirektor bewerben. Zu meiner Qualifikation: Ich bin in Karlsruhe geboren und somit ein echter „Karlsruher“ und kein Reingeschmeckter. Schon dieser Punkt macht mich als Sportdirektor des KSC unentbehrlich. Nun zu den Gemeinsamkeiten mit Herrn Metzger: Ich habe wie er keine Ahnung vom Profifußball. Das Badnerlied ist mir genauso fremd, und singen kann ich auch nicht. Ich habe keinen blassen Schimmer von Fußballtaktik, aber ich könnte dem Trainer Tipps in Sachen Taktik geben. Auch noch kurz vor dem Spiel.

Ich liebe die Nähe zur Mannschaft wie er. Er ist noch hauptberuflich Oberbürgermeister von einem Städtchen und macht mal nebenher schnell den Präsidenten eines Vereins der Zweiten Bundesliga. Ich bin noch ein kleiner Angestellter, der auch mal gerne im schönen Auto zum Stadion fahren möchte. Gemeinsam könnten wir sicher auch Herrn Kölmel nochmals fünf Millionen Euro aus den Rippen laiern für neue Spieler.
Der würde sicher gar nicht merken, wie wir beide ,,Cleverle“ ihn über den Tisch ziehen. Er will 20 Millionen Euro von uns zurück, wir aber zahlen ihm nur 18 Millionen zurück.
Als letztes sollten wir dann die Stadionfrage endlich klären. Herr Metzger hat da ja glänzende Ideen und ist in der gleichen Partei wie Oberbürgermeister Fenrich. Ich bringe den KSC wieder auf die Spur zurück nach oben in die Erste Bundesliga. Zusammen mit Herrn Metzgers Unkenntnis der Sache und meinem Unvermögen werden wir es schaffen.

Dieter Ingold
Yorckstraße 50

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2 Antworten zu Leserbrief: Nach oben mit Unkenntnis

  1. Lud sagt:

    Seine erste „Laufbahn“ verlief nicht anders! 🙂

  2. mm sagt:

    Auaaaaah, das tat aber wieder weh!

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