In Deutschland ist es zu laut

Umweltbundesamt: Lärmbelastung zu hoch / Straßenverkehr Hauptursache
Berlin (BNN/dpa). In Deutschland ist es zu laut. Die Belastung mit Lärm sei zu hoch, teilte das Umweltbundesamt (UBA) gestern in Berlin mit. Anlass ist der heutige internationale „Tag gegen Lärm“. Etwa 13 Millionen Deutsche seien mit Geräuschpegeln belastet, die Gesundheitsrisiken und Schlafstörungen verursachten. Als größte Störung werde bei Umfragen Straßenverkehrslärm angesehen. „Leider herrscht in einigen Städten und Gemeinden noch zu viel Ruhe um den Lärm“, klagte UBA-Präsident Andreas Troge.

Die Deutsche Gesellschaft für Akustik wies darauf hin, dass eine bessere Akustik in Schulen die Lehr- und Lernleistungen steigern könne: „Hauptursache für den Lärm in Schulen sind zu hallige Unterrichts- und Aufenthaltsräume, Sportstätten und Verkehrsflächen.“
Der Verkehrsclub Deutschland forderte von der EU eine Reifenkennzeichnung, die den Verbrauchern den Kauf leiser Reifen ermöglichen soll. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat fast die Hälfte aller anerkannten Berufskrankheiten Hörschäden als Ursache. Der internationale Aktionstag gegen Lärm wird bereits seit 1996 begangen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Sonstiges abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu In Deutschland ist es zu laut

  1. hjb sagt:

    Was will sie mehr? 🙂

  2. hjb sagt:

    Ein richtiger Freund der Brettener Bürgerschaft also. 🙂

  3. Cochlea sagt:

    Zum Kommentar von mm
    Aber aber – ich muss doch wohl sehr bitten! Paul Metzger hat doch schon längst einen Lärmaktionsplan und er tut doch wahrlich viel für den Lärm:
    Im Schnitt alle zwei Wochen Blasmusik und ohrenbetäubende Lautsprecherdurchsagen in der Innenstadt. Möglichst viele Baustellen gleichzeitig mit Stau und Lärm. Immer wieder Saufnächte (sorry – Kulturnächte muss es wohl richtig heißen), um möglichst viele Durstige mit kräftigen Stimmbändern aus den Nachbargemeinden in Brettener Kneipen zu locken.
    Sperrstunde für Lokale erst morgens um drei Uhr und Open-air-Konzerte, die nächtelang die ganze Gemarkung vibrieren lassen. Und für die, welche es noch lauter mögen, hat er sogar ein spezielles Baugebiet ausgewiesen – den Steiner Pfad.
    Haben Sie von einem „politisch Schwerhörigen“ anderes erwartet?

  4. Wolf./Mü. sagt:

    Was geschieht? – Nichts! 🙁

  5. V.Q. sagt:

    Was man nicht alles weiß! 🙂

  6. pet. my. sagt:

    Auch die Geruchsbelastung ist zu hoch!

  7. pet. my. sagt:

    Sehr gut – Schwerhörige Bürger lassen sich leichter beeinflussen.
    Weil sie nicht alles mitkriegen!

  8. mm sagt:

    dazu die Nachfrage : Wann wird Bretten den, in Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm geforderten, Lärmaktionsplan aufstellen ? Warum wird die Verweigerung der Stadtverwaltung von höherer Stelle nicht geahndet? Was sollen die netten Aktionen des Umweltministeriums, wenn sich kleine Provinzfürsten einen Sch… um die Durchführung von EG-Richtlinien scheren?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.