Leserbrief : Prävention ist genau so wichtig

Zu „Prävention ist genau so wichtig“ von Frank Altenstetter vom 14. Februar:
Das Bedauern über den Verzicht unserer Stadt auf ausreichende soziale Vorsorge in den Schulen kann man verstehen. Weniger Verständnis kann erwartet werden, wenn gleichzeitig mehr Polizei-Einsatz gefordert wird, der bekanntlich überwiegend mit der Reparatur der früheren Versäumnisse zu tun hat.

Doch wie gerät man in die ungewollte Förderung der Zerstörungsneigung unerwachsener Bürger? Bestehen zusätzlich zum Alltagsärger noch Unterlassungen bei der Aufklärung und Anregung normal gebliebener Bürger zur Erhaltung ihrer Sicherheit? Wird darüber ausreichend nachgedacht, wie deren Interesse öffentlich genutzt werden kann? Was brachte denn die Brettener Agenda 21, die sich in einem Arbeitskreis um Sicherheit und Ordnung bemüht hat?

Ich wurde aus dem Rathaus belehrt, dass mündige Bürger in der Lage sein sollten, die Fehlhandlungen anderer Bürger vor Ort zu beanstanden. Also, den bekannten freiwilligen Einsatz und die dazu notwendige Risikobereitschaft zu leisten. Doch worin besteht hierzu ein Anreiz? Sozialhilfe bei den Einsteigern ins Leben erfordert fachliche Ausbildung und entsprechende Vergütung. Zuerst jedoch allseitige Anerkennung durch möglichst alle Bürger und vor allem diejenigen, die glauben, die Zukunft unserer Stadt gestalten zu sollen.

Axel Beuttenmüller Pestalozziweg 1 Bretten

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