Regionalverband ist besorgt

KNITTLINGEN/MAULBRONN. Ein privates Ingenieurbüro aus Pforzheim soll der Stadtverwaltung in Knittlingen bei der Vermarktung der Gewerbeflächen am „Knittlinger Kreuz“ helfen. Das hat gestern Bauamtsleiter Volker Just unterstrichen. Nach seinen Worten ist ein Areal von insgesamt 24 Hektar bereits durch einen rechtskräftigen Bebauungsplan abgesichert. Etwa acht Hektar seien als erste Tranche in der Erschließung. Das Gelände soll vorwiegend den Betrieben aus der Stadt bei Auslagerungen zur Verfügung gestellt werden.
Von Horst Pieper

Druck auf Gemeinden unmöglich
Mit Bedauern nahm der Regionalverband Nordschwarzwald auf, dass bisher eine Realisierung des in Knittlingen geplanten Interkommunalen Gewerbegebiets nicht zustande gekommen sei. Trotz einiger kritischer Bemerkungen gab der Planungsausschuss des Nordschwarzwald-Parlaments grünes Licht für die Reservierung von weiteren 14,3 Hektar Gewerbeflächen in Maulbronn und 6,9 Hektar in Sternenfels im Flächennutzungsplan. „Bereiche davon sind bereits erschlossen und im Bebauungsplan vollzogen“, sagte gestern ein Mitarbeiter der Verwaltung in Maulbronn. Das Gebiet soll eine „Entwicklungsmöglichkeit für die eigenen Betriebe“ aus der Stadt bieten. Es handele sich um eine Erweiterung des Gewerbe-Areals am Talweg und an der Salzach in Maulbronn sowie um einem zusätzlichen Hektar an Gewer- befläche in Schmie. Thomas Bahnert vom Regionalverband meinte zur PZ, die Nachbarn könnten nicht zum Mitwirken am interkommunalen Gewerbegebiet in Knittlingen verpflichtet werden. Dies sei eine freiwillige Angelegenheit der benachbarten Gemeinden, sagte der Verbands-Vize. Es hätten aber ebenso Nachbarkommunen Interesse gezeigt. Bauamtsleiter Volker Just erklärte, der Regionalverband Nordschwarzwald habe den Standort des Interkommunalen Gewerbegebiets in Knittlingen bei einigen Suchläufen selbst ermittelt.

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2 Antworten zu Regionalverband ist besorgt

  1. verc. sagt:

    Etwa besorgt darüber, dass er nichts zu sagen hat?

  2. verc. sagt:

    Wenn Druck auf Gemeinden unmöglich ist, dann kann der Regionalverband Nordschwarzwald beantworten, warum er überhaupt besorgt ist.

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