Kraichgau: ” Wandern, Wald und Wein”?
Das versteht Bretten so: Schlendern zwischen Betonwänden, Blick auf dünne Waldkulissen und Viertele in Betriebskantinen. Eines jedenfalls wird man in zehn, zwölf Jahren Paul Metzger nicht vorwerfen können:
Dass man den Rüdtwald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Aus dem Artikel „Hinterm Trauf„, von Werner Schoger, BNN, 27. Januar 2000
Unvermeidlich aber vorgeschrieben
Mit der Rodung im Rüdtwald ist jetzt Paul Metzgers „Ökologische Offensive“ abgeschlossen. Er hat sein wichtigstes Ziel erreicht: „Beim Natur- und Umweltschutz will Bretten künftig von sich reden machen.“ Richtig! Inzwischen ist Metzger bundesweit als Waldfrevler bekannt und geächtet. Auch ging seine Hoffnung „daß es bald in Bretten bei Verwaltung und Bevölkerung eine umweltbezogene Bewußtseinsbildung gibt“, in Erfüllung. Leider besitzt er als Chef der Verwaltung nicht einmal auch nur einen Funken Umweltbewußtsein., geschweige denn Umweltverantwortung. Deshalb stürzte sein „ökologischer“ Heißluftballon, gefüllt mit Sprüchen wie „Artenschutz soll allen am Herzen liegen“ , auch gleich nach dem Start wieder ab.
Als sich seine Bürger mit „umweltbezogener Bewußtseinbildung“ für die Erhaltung ihre Rüdtwaldes einsetzten, hat er sie ignoriert und verachtet.
Siehe dazu auch : Die ökologische Offensive von 1992