Nach Umzug in den Rüdtwald Platz zum Wachsen

Deuerer erwirbt 22 Hektar große Fläche im Industriegebiet Gölshausen / „Wollen Umsatz verdoppeln“
„Auch wenn Leute wenig haben, lassen sie ihre Tiere nicht hängen“
Von unserem Redaktionsmitglied Thilo Kampf
Bretten. Wo einst ein Wald voller alter Bäumen stand, werden bald modernste Produktionsstätten entstehen: Durch den Erwerb der 22 Hektar großen Erweiterungsfläche im Industriegebiet Gölshausen bietet sich dem Brettener Tiernahrungsmittel-Hersteller Deuerer genügend Platz für die Ausweitung seiner Produktion.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Inhaber Helmut und Hans-Jürgen Deuerer und Oberbürgermeister Paul Metzger am Mittwochvormittag im Rathaus. (Siehe Kommentar „Nur Gewinner?“.)

„Wir haben lange diskutiert“, erklärt Metzger, „nachdem rasch klar war, dass das Gelände im Rinklinger Tal zu klein wurde und das Unternehmen sich nach alternativen Standorten umgesehen hat.“ Der Gemeinderat habe sich schließlich in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig für den Verkauf der gesamten Fläche an Deuerer ausgesprochen. Ursprünglich sei es Ziel gewesen, mit der Ausweitung des Industriegebietes Flächen zu schaffen, auf denen sich neue Firmen ansiedelt sollten. „Mit Blick auf die Potenz der vorhandenen Firma Deuerer“, so Metzger weiter, habe man dies zurückgestellt. „Wir wollten Deuerer hier halten“.

Dass es Angebote in anderen Orten im Raum Bretten, aber auch im Osten Deutschlands und sogar im Ausland gegeben habe, räumt Hans-Jürgen Deuerer ein: „Im Osten hätten wir sogar noch hohe Zuschüsse bekommen und das Gelände wäre deutlich günstiger gewesen.“
Aber die Liebe zur Heimat und die Verantwortung für die rund 1 000 Mitarbeiter und nochmal so viele Menschen, deren Firmen als Zulieferer indirekt von Deuerer abhängen, hätten den Ausschlag gegeben. Und natürlich das gute Angebot der Stadt, der man die Option eingeräumt habe, das derzeitige Firmengelände im Rinklinger Tal zu erwerben.

OB Metzger könnte sich vorstellen, dieses Gebiet zwischen Saalbach und Bahngelände zu „renaturieren“ und sich damit eventuell für eine Landesgartenschau zu bewerben. „Das würde allen direkt Betroffenen zupass kommen.“

Wann genau die Bauarbeiten im Rüdtwald beginnen, stehe noch nicht fest, sagt Hans-Jürgen Deuerer auf Anfrage. „Das hängt noch von einigen Planungen ab. Wir wollen nämlich eine neue Produktionslinie entwickeln, mit der wir noch schneller sein können.“ Der Plan sehe eine bis zu 200 Meter lange Halle vor. Die enorme Größe des Gebietes (es entspricht etwa der Fläche von 25 Fußballfeldern) biete ausreichend Platz für Wachstum.
Das sei auch nötig: „Wir bauen jetzt erstmal unsere Produktgruppen aus, um uns europaweit noch besser zu positionieren“, sagt Hans-Jürgen Deuerer. Und Überlegungen, die Palette um Trockenfutter zu erweitern, gebe es auch bereits. Das Ziel für das kommende Jahr gibt Helmut Deuerer klar vor: „Wir wollen unseren Umsatz verdoppeln.“ Über dessen Höhe will sich der Firmengründer indes nicht gegenüber der Presse äußern. Die Tiernahrungsmittel-Branche habe auf jeden Fall eine große Zukunft. „Auch wenn es den Leuten wirtschaftlich schlecht geht“, ist sich Helmut Deuerer sicher, „lassen sie ihre Tiere niemals hängen.“

Im Rüdtwald soll ein hochmodernes Produktionsgelände entstehen, bei dem es auch deutliche weniger Emissionen geben wird. „Wir haben bereits zwei Millionen Euro in Rinklingen investiert, um die Geruchsbelästigungen zu reduzieren“, erklärt Hans-Jürgen Deuerer, „und wir werden auch in Gölshausen weitere Anstrengungen unternehmen.“ Indes: „Belästigungen lassen sich nicht grundsätzlich vermeiden. Aber wir haben ja den Waldgürtel um unser Gelände. Selbst wenn man nichts ändern würde, würde sich dort vieles verbessern.“

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89 Antworten zu Nach Umzug in den Rüdtwald Platz zum Wachsen

  1. -rl- sagt:

    An: Realist am 29. Oktober, 2008 13:25

    Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt u.a.:
    „Allein die Einkommensteuer und die Umsatzsteuer machen zusammen mehr als zwei Drittel des Gesamtsteueraufkommens aus, wobei die Einkommensteuer wiederum zum großen Teil von der Lohnsteuer der Arbeitnehmer bestimmt wird. Die anderen Steuerarten fallen in ihrer Bedeutung weit dahinter zurück.

    Übrigens:
    Der zwischenmenschliche Anstand verbittet einen anderen Menschen mit DU anzusprechen, wenn derjenige die Erlaubnis hierzu nicht ausdrücklich gegeben hat. Das habe ich mit Sicherheit dem Realist gegenüber nicht getan.
    Mein Eindruck hat sich somit bestätigt.

  2. mfr. sagt:

    Aus seinen geistigen Ergüssen spricht nur der Simpel.
    Von Realismus keine Spur!

  3. pi sagt:

    Vergleich für „Realist“

    Mit dem, was Sie nicht wissen, könnten mindestens zehn (10) Schüler in der Schule sitzen bleiben.

    Dabei ist noch nicht raus, welche Art von Schule es betrifft.

  4. urs. sagt:

    Oder anders gefragt:

    Was meinen Sie als völlig Unbeteiligter eigentlich zum Thema Intelligenz?

  5. Verb. sagt:

    Für den „Realisten“

    Gibt es Sie auch in intelligent?

  6. ell.ga. sagt:

    An „der Realist“

    Bitte formatieren Sie Ihr Gehirn!

  7. Soerg. sagt:

    Seine Kommentare sind so überflüssig wie ein Sandkasten in der Sahara!

  8. uwe sagt:

    Aus seinen einfältigen Inhalten – weder irgendwie sachlich noch fachlich geeignet – muss man schließen, dass er einen IQ besitzt, mit dem es nicht weit her ist.

  9. timo sagt:

    Wer sich auch nur ansatzweise mit den Kommentaren von „der Realist“ befaßt, begibt sich zwangsläufig auf sein geistig niedriges Niveau!

  10. Polack sagt:

    Unsinn und Müll schreiben hier alle, nur der Realist nicht? Kommt mir immer komisch vor, wenn einer es besser weiss, aber keine Fakten hat und die anderen doof sein sollen!

  11. Proll sagt:

    Realist schreibt:
    „Sicher ist, dass man bezüglich des Erwerbs Rüdtwald durch die Firma Deuerer von Subventionen in keinster Weise sprechen kann.“
    Wieso ist das sicher, wo ist der Nachweis?? Woher weiss der „Realist“ das? Ich halte das für eine Behauptung, bevor ich keine Zahlen gelesen habe.

  12. mm sagt:

    Dass es „Einheitspreise für Grund und Boden“ gibt, ist jedem hier bekannt,lieber Realist! Ob sie auch bezahlt werden, eine Vermutung.
    Meine Frage war aber was die Erschließung abzüglich der Kaufsumme wirklich gekostet hat, was also die Betriebsverlagerung von Deuerer jeden einzelnen Bürger in Bretten gekostet hat. Diese Information steht in einem demokratischen Gemeinwesen allen Beteiligten zu. Wer diese Information nicht herausgibt, hat etwas zu verbergen.
    Mauscheleien und Tricksereien, man könnte auch Volksverdummung sagen, kann nicht durch 1000 Beschäftigte oder 2000, gerechtfertigt werden.

  13. Realist sagt:

    Liebe Internetfreunde,

    ich verstehe Eure Aufregungen über die Firma Deuerer nicht. Es wird niemand gezwungen mit der Firma Deuerer Geschäfte zu machen oder dort zu arbeiten. Jeder hat die freie Wahl sich nach seinen Fähigkeiten zu orientieren. Sicher ist, dass man bezüglich des Erwerbs Rüdtwald durch die Firma Deuerer von Subventionen in keinster Weise sprechen kann. Im Übrigen würde es Euch sehr gut tun, wenn Ihr mal in einer stillen Stunde darüber nachdenken würdet, was Ihr für einen Unsinn schreibt.

    Der Realist

  14. -A-H. sagt:

    Und das für die Ziele der Hauptbeteiligten:

    Käufer Deuerer und Verkäufer Metzger.

  15. Soerg. sagt:

    Die Behörden haben sich verbiegen lassen!

  16. Zieb- sagt:

    Im nachhinein bietet sich mir als Leser folgendes.

    Nur zum Zweck eines Standortwechsels innerhalb der Brettener Gemarkung wird Waldboden zu anderen Zwecken als für solche der Waldkultur verwendet.

    Dies war meines Erachtens im öffentlichen Interesse der Walderhaltung klar zu untersagen. Eine Interessenabwägung ist nie ernsthaft erfolgt.

    Die nachweisbaren Nachteile für die Natur haben die am Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden den privaten Interessen des alleinigen Käufers und dem (öffentlichen) Interesse des Verkäufers untergeordnet.

  17. Quo. sagt:

    Da spricht einer von Liebe zur Heimat

    und kauft parallel 22 Hektar abgeholzten Waldboden, der aus dem ehemaligen Teil eines Naturparks (Stromberg-Heuchelberg) stammt.

  18. jo/br. sagt:

    Die Liebe zur Heimat sowie die Verantwortung für die Mitarbeiter

    wären wahrhaftig nicht zu kurz gekommen, wenn das Brettener Großunternehmen einen Standortwechsel in bereits vorhandene Industrie- und Gewerbegebiete der Kraichgauer Nachbarschaft – Oberderdingen-Flehingen, Knittlingen – vollzogen hätte.

  19. P.-G. sagt:

    Heimat umfasst Bauen in der Landschaft, Kritisches zu Verkehr und Umwelt

    gleichbedeutend

    mit Landschaftspflege und Natur- und Landschaftsschutz.

  20. Realist sagt:

    @ mm: Deuerer hat mindestens 900 Mitarbeiter, da bin ich mir sicher und ich meine auch die Zulieferbetriebe am Standort Bretten. Sie wissen nicht wieviele Firmen am Standort Bretten von Deuerer abhängig sind. Wenn Deuerer nicht mehr da wäre, müssten einige Firmen am Standort Bretten Ihr Personal reduzieren bzw. sogar Ihren Betrieb schließen.
    Sie erzählen doch auch niemandem wieviel Sie in Ihrem Job verdienen. Außerdem geht es niemand was an um welchen Preis und zu welchen Umständen jemand etwas kauft. Bei der Stadt sind normalerweise Einheitspreise für Grund und Boden ausgeschrieben. Würde mich erkundigen wenn es dich so brennend interessiert.

    Zur Klarstellung: Es geht hier nicht um meinen Arbeitsplatz sondern um die Existenz von 2000 Familien. Ich arbeite weder für Deuerer noch bin ich von Deuerer abhängig.

    @ rl: Du bist ja besonders klug. Deiner Meinung nach zahlt ein Unternehmen nur Gewerbesteuer und der Endverbraucher bezahlt 30 verschiedene Steuern. Warum sollte ein Unternehmen diese Steuern nicht bezahlen müssen? Außer der Mwst. muss ein Unternehmen genauso sämtliche Steuern bezahlen wie jeder Endverbraucher.
    Wenn du keine Ahnung hast dann lass bitte solche Kommentare!
    Deuerer hat bestimmt einen reelen Preis für das Areal im Rüdtwald bezahlt. Warum auch nicht?

    @ timo: Das Ziel einer Firma ist es nunmal Gewinne zu erzielen. Ihr geht doch auch nicht zum Arbeiten um dann am Ende des Monats Geld dafür zu bezahlen. Euer Lohn ist genauso Gewinn.

    Seid doch froh wenn Deuerer Gewinne erzielt, solange sind die angesprochenen Arbeitsplätze auch sicher. Wenn Deuerer Verluste machen würde, müsste er Kosten einsparen und dadurch Arbeitsplätze streichen wie es unsere Weltfirmen wie Telekom etc. macht und jeder das Jammern anfängt.
    Überlegt mal was Ihr hier für einen Müll labert.

    @ uwe: dazu brauch ich glaub keinen Kommentar abgeben. Das ist absolut niveauloses Gelaber (da kann der IQ nicht sehr hoch sein).

  21. T/U sagt:

    Heimat umfasst unzertrennbar Natur und Landschaft sowie die kulturelle Seite.

  22. Ils. St. sagt:

    Erweiterung meines Kommentars vom 27.10.2008

    Zitat: „Aber die Liebe zur Heimat und die Verantwortung“…

    Heimatliebe und Verantwortung als Standortfaktoren (Standortvorteil) – zum Lachen!

  23. uwe sagt:

    Und warum macht die Firma Deuerer Gewinne?

    Weil ihre Arbeitskosten niedrig sind.

  24. timo sagt:

    Warum kann die Firma Deuerer Gerwerbesteuer zahlen?
    Weil sie Gewinne macht!

  25. -fc- sagt:

    Der Mangel an Realität und Ehrlichkeit hat zu der bisherigen Entwicklung der Zivilisation geführt. Und das beginnt immer in der kleinsten Zivilisationsgemeinschaft – in einer Gemeinde.
    Wenn sich das nicht ändert, ist das Mittelalter nicht mehr weit.

  26. -rl- sagt:

    Übrigens gehört die Behauptung, dass ein Unternehmen der größte Steuerzahler in einer Gemeinde ist, zu den Steuergeheimnissen – oder etwa nicht? Denn ohne Angabe von Zahlen sind das so oder so nur Luftnummern.

  27. -rl- sagt:

    Deshalb sind auch Subventionen mit Steuergeld eine Frechheit und eine Verzerrung der Realität und des Wettbewerbs. Dazu würde beispielsweise auch der Verkauf von städtischen Grundstücken unter Marktpreis, oder gar unter dem ursprünglichen Einkaufspreis plus eventuelle Kosten für die Infrastruktur, gehören.

  28. -rl- sagt:

    Der größte Steuerzahler ist niemals ein Unternehmen sondern sind immer die Endverbraucher – in Form von über 30 unterschiedlichen Steuerarten. Die haben auch keine Möglichkeit die Steuern zu gestalten.
    Beispiel:
    Im Jahr 2007 betrugen die Einnahmen im Verwaltungshaushalt der Stadt Bretten
    49.966 TEURO.
    Davon waren die Gesamteinnahmen aus der Gewerbesteuer aller Unternehmen zusammen – in Höhe von 14.707 TEURO – zu verzeichnen.

  29. mm sagt:

    klar hat Deuerer uns Bürgern gegenüber keine Verpflichtung, die Mitarbeiterzahlen oder gar Umsätze anzugeben. Deshalb habe ich aber trotzdem das Recht, Zahlen in Zweifel zu ziehen! Eine Auskunftei, die ihre Daten von den Firmen selbst hat (woher sonst?) und diese Auskünfte verkauft, wird sich hüten, Falschinformationen zu verkaufen! Es geht mir nicht um die Mitarbeiterzahlen in Zulieferbetrieben und anderen Firmen, sondern um die Zahlen am Standort Bretten/Rinklingen.
    Die sind auch nicht 900, sondern deutlich weniger, was nicht heißt, dass auf die Arbeitsplätze verzichtet werden kann!!

    Es geht um die Ehrlichkeit bei der Information der Bürger/Innen, die mit immensem finanziellem Aufwand (Steuergeld) jetzt ein Unternehmen sponsern sollen, das doch angeblich dreistellige Millionenumsätze macht. Aber auch diese Zahlen, der Kaufpreis für den Rüdtwald und was die Erschließung uns alle wirklich gekostet hat, werden wir in Bretten nie erfahren.

    Dass Ihnen lieber Realist, ihr Arbeitsplatz und der von vielen anderen wichtig ist, kann ich verstehen, aber warum muß Deuerer dem Rest der Bürger/Innen mit Propaganda das Hirn vernebeln?

  30. Realist sagt:

    Lieber mm,

    die Firma Deuerer hat keinerlei Verpflichtung Ihnen und Ihren Mitstreitern überhaupt irgendwelche Informationen zu geben.

    Vielleicht ist die Firma Deuerer nicht der größte Steuerzahler aber auf jeden Fall unter den Top 3 in Bretten.

    Diese Steuern kommen jedem Bürger der Stadt Bretten zu Gute. Vielleicht solltet Ihr alle mal darüber nachdenken.

    Ob es 1000 Mitarbeiter sind kann ich nicht genau sagen aber es sind mindestens 900.

    Mich würde mal interessieren was in den Wirtschafts-Auskunfteien steht und woher wollen Sie wissen ob diese Zahlen der Wahrheit entsprechen?

    Außerdem geht es ja nicht nur um die Mitarbeiter von Deuerer sondern auch um die Firmen die mit der Firma Deuerer zusammenarbeiten und diese beliefern. Ich möchte nicht übertreiben aber hierbei handelt es sich bestimmt nochmal um 1000 Arbeitsplätze.

    Würde mich mal interessieren was diese Firmen dazu sagen würden, wenn die Firma Deuerer ihren Standort in den Osten verlegt hätte?

    Es ist meiner Meinung nach keinem hier bewusst welche Auswirkungen der Weggang der Firma Deuerer hätte. Bei Nokia haben in Bochum auch alle gejammert (Deuerer ist zwar nicht so groß aber Bretten ist auch nicht so groß wie Bochum)!

  31. mm sagt:

    ich empfinde es als „Informations-Müll“, lieber Realist, was uns die Firma Deuerer und die Stadtverwaltung hier auftischen. Größter Steuerzahler könnte eher die Firma Neff sein, wo ist der Nachweis, Zahlen, für die Behauptungen? Ebenso ist die Zahl von 1000 Beschäftigen anzuzweifeln! Wer Zugang zu einer Wirtschafts-Auskunftei hat, wird dort ganz andere Zahlen finden!

  32. Realist sagt:

    Zitat von A.Terra:
    „Also : außer Spesen – die der Brettener Steuerzahler tragen muss – nichts gewesen!“

    Wer ist denn der größte Steuerzahler von Bretten? Der ist wohl Deuerer und sonst keiner!

    Überlegt euch mal was Ihr hier für einen Müll schreibt!

  33. ell.ga. sagt:

    Und wer liebt mich?

  34. Gis./Br. sagt:

    Wir lieben Bretten!

    1959 Shell: Autos lieben Shell
    2003 Mc Donalds: Ich liebe es
    2007 VW: Aus Liebe zum Automobil
    Edeka: Wir lieben Lebensmittel
    Saturn: Wir lieben Technik
    Apetito: Wir lieben’s frisch
    Pro7: We love to entertain you
    usw.

    Eine Liebeserklärung jagt die andere. Ob Hundefutter, Fußball, Kino. Alles wird so was von geliebt.

  35. Ils. St. sagt:

    „Aber die Liebe zur Heimat und die Verantwortung für die rund 1 000 Mitarbeiter und noch mal so viele Menschen, deren Firmen als Zulieferer indirekt von Deuerer abhängen, hätten den Ausschlag gegeben.“

  36. Archivus sagt:

    Dem Kommentar von A.T. möchte ich noch hinzufügen:
    Vor vier Jahren hat Metzger behauptet dass „Bretten gegenwärtig nach Ansiedlungsmöglichkeiten anfragende Firmen an das interkommunale Gewerbegebiet nach Oberderdingen-Flehingen verweist“.
    (LINK Es tut weh, nein sagen zu müssen, Brettener Woche 2. September, 2004 )

    Die Reaktion aus Oberderdingen zeigte,dass es keine Firmen gab, die in Bretten Schlange standen und dass der Brettener OB gelogen hat: „Weder bei der interkommunalen Wirtschaftsförder-Gesellschaft WFI noch bei den Gemeindeverwaltungen der beteiligten Orte Oberderdingen, SuIzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen sei in den letzten Wochen und Monaten eine aus Bretten vermittelte Anfrage eines ansiedlungswilligen Betriebs angekommen.“

    LINK: Aus Bretten keine Anfragen, BNN 10.September, 2004

  37. O.Deur sagt:

    Der Spruch der alten Römer „Geld stinkt nicht“ gilt in abgewandelter Form für Bretten: „Einer macht Profit – viele leiden unter dem Gestank“.

  38. A. T. sagt:

    Wo bleibt der Aufschrei der vielen Firmen die , wie Metzger immer wieder lautstark betont hat, in den Rüdtwald wollten, weil sie dringend Erweiterungsflächen für ihren Betrieb benötigten? Wie sich jetzt herausstellt, hat es diese vielen „schlangestehenden“ Unternehmen nie gegeben.
    Wie alt sind denn die Umzugspläne der Firma Deuerer wirklich?
    Noch vor einem Jahr hat Metzger medienwirksam veründet:
    „Wir hätten die Chance, aufgrund unseres guten Rufes als Wirtschaftsstandort, neue Firmen in Bretten anzusiedeln”.
    „Ausschließlich Brettener Unternehmen werden in einem ersten Teilabschnitt des neuen Industriegebietes Rüthwald in Gölshausen berücksichtigt. „Wir benötigen die Flächen für grundlegende Betriebserweiterungen von Brettener Firmen”, stellt Metzger fest.

    LINK: Großes Logistikzentrum in Gölshausen
    Brettener Woche 12.September, 2007

  39. G. Dittes sagt:

    Der Kommentar von A.Terra nimmt Bezug auf den BNN-Bericht vom 31. Mai, 2003
    Was würdet Ihr denken, wenn Euere Eltern arbeitslos wären?

    Dort ist zu lesen:
    Verärgert ist Metzger über den Vorsitzenden des BUND-Ortsverein Bretten, Gerhard Dittes:
    Herr Dittes argumentiert bei der Erhaltung für den Rüdtwald immer nur emotional und lässt die Gesamtschau außer Betracht„.
    Aber hier irrt der Brettener OB. In den Stellungnahmen des BUND wurde immer sachlich und mit hieb- und stichfesten Fakten argumentiert. Keine der am Verfahren beteiligten Behörden hat unsere Anregungen und Bedenken jemals bezweifelt oder kritisiert. Jetzt muss OB Metzger eingestehen, dass er wertvollen Wald vernichtet hat ohne auch nur einen einzigen neuen Arbeitplatz für Brettener Bürger geschaffen zu haben. Auch hat er das versprochene „intensive Bürgerbeteilungsverfahren“ nie durchgeführt.

  40. Fragezeichen sagt:

    Die Waldumwandlungserklärung schreibt vor: „Die Erschließung erfolgt bedarfsorientiert in mindestens drei Abschnitten. “ Hat sich die Forstdirektion etwa am „Bedarf“ der Firma Deuerer orientiert?

  41. A. Terra sagt:

    Paul Metzger ist ein Roßtäuscher, der seine Bürger permanent belügt und massiv versucht einzuschüchtern!

    Als Kinder aus Großvillars sich mit einer Unterschriftenaktion für den Erhalt des Rüdtwaldes und gegen ein neues Industriegebiet einsetzten („Was würdet Ihr denken, wenn Euere Eltern arbeitslos wären?„), tat er so als sei er positiv überrascht über die Briefe der Großvillarser Schüler und behauptete: „Ich habe mich gefreut, dass sich Kinder so für die Zukunft einsetzen“. Mit der Abholzung hat er sich aber – im Gegensatz zu den Kindern – nicht (!) für die Zukunft eingesetzt

    „Es bringt den Jugendlichen nichts, wenn sie keine Perspektiven haben“ , beschreibt Paul Metzger seine Politik. Das Schulsystem könne dauerhaft nur durch zusätzliche Steuereinnahmen aus neuen (!)Arbeitsplätzen finanziert werden. ,,Deshalb braucht Bretten ein weiteres Industrie- und Gewerbegebiet“.
    Wo sind jetzt die versprochenen zusätzlichen neuen Arbeitsplätze für die Bürger aus Großvillars und Bretten? Fakt ist doch, dass der Wald nur für die räumliche Verlagerung einer (!) Firma gerodet wurde!
    Also : außer Spesen – die der Brettener Steuerzahler tragen muss – nichts gewesen!

  42. o.V. sagt:

    Und es wird eitel Zufriedenheit herrschen.

  43. Verb. sagt:

    Wenn das nicht bürgerfreundlich ist, was wird es dann sein?

  44. mfr. sagt:

    Und so kommen die Betroffenen noch in den Genuss von gesundheitlichen Vorsorge-Wohltaten durch die Stadt Bretten! 🙂

  45. urs. sagt:

    Gegen Nachweis werden natürlich auch dort sämtliche Fahrtkosten erstattet! 🙂

  46. av sagt:

    Die Nasenklammern sind selbstverständlich kostenlos im Bürgerbüro der Stadt Bretten erhältlich! 🙂

  47. Olfact sagt:

    „Belästigungen lassen sich nicht grundsätzlich vermeiden. Aber wir haben ja den Waldgürtel um unser Gelände. Selbst wenn man nichts ändern würde, würde sich dort vieles verbessern.“
    Bürger von Flehingen, Oberderdingen und Großvillars – haltet bei Westwind Nasenklammern bereit!
    Bei Ostwind und Hochdruckwetter trifft es dann die Gölshäuser.

  48. pi sagt:

    Wenn die Renaturierung so erfolgen wird, wie die Altlastenbeseitigung im Hof der Brettener Post abging, dann gute Nacht!

  49. hell_sinki sagt:

    ich muss zu 100 prozent zustimmen! ab in den osten, der kerl ist doch ein ………, wenn alles stimmt, was man so gehört und gelesen hat! aber mit das schlimmste ist dieser verdammte traktor!!!!

  50. RL sagt:

    Ich persönlich bin der Meinung, dass mein Arbeitgeber seine Liebe und Verbundenheit dadurch ausdrückt, dass er seine Mitarbeiter übertariflich bezahlt, ein Betriebsrat installiert ist und eine 35 Stundenwoche bietet. Soetwas gibt es tatsächlich noch! Ich selbst quäle mich lieber von Bretten nach Karlsruhe durch den Stau als bei mit einem solch Heimatverbundenen Unternemen zu arbeiten… Schade, dass keine solche Unternehmen nach Bretten gelockt werden. ich selbst hätte kein Problem wenn die Fa. Deurer in den Osten abwandert – das würde mir ersparen hinter blauen Traktoren herzufahren…

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