Von 23 Bauplätzen sind nur noch sechs zu haben

In Dürrenbüchig sind jetzt die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet Steinberg II abgeschlossen
Bretten-Dürrenbüchig (wai). Dürrenbüchig wächst. Das Neubaugebiet „Steinberg II“ bringt dem westlichsten Stadtteil auf stark eineinhalb Hektar 23 Bauplätze. Jetzt wurde mit dem Ende der Erschließungsarbeiten der Startschuss für die Bebauung gegeben. Mit der freiwilligen Baulandumlegung sei es gelungen, so meinte Oberbürgermeister Paul Metzger bei der Übergabe an Ortsvorsteher Friedrich Schneider, die Preise mit 169 Euro relativ moderat zu halten. Anderswo wäre man über solche Preise glücklich.
Diese Art der Umlegung habe sich nicht nur für die Stadt, sondern auch für die jungen Familien bewährt. Ein Erfolgsmodell, das am Steiner Pfad dazu geführt habe, dass schon nach wenigen Monaten die Bebauung dicht an dicht stehe. Die Zahlen in Dürrenbüchig sprächen eine ähnliche Sprache. Nur mehr sechs der insgesamt 23 Bauplätze seien noch zu vergeben.

Gerade an diesem Punkt wurde aber deutlich, dass es beim Zustandekommen des Baugebietes zwischen Stadtverwaltung und dem Ortschaftsrat mitunter gewaltig knirschte. Sogar bei dieser Gelegenheit kam es zu einem ungewöhnlich scharfen Disput zwischen dem Ortschaftsratsvorsitzenden und dem OB. Friedrich Schneider brachte die Enttäuschung des Ortschaftsrats darüber zum Ausdruck, dass es nicht gelungen sei, die anvisierten 130 Euro zu halten. Dadurch sei es einigen Familien unmöglich geworden, dort zu bauen. In Dürrenbüchig orientiere man sich nicht an den Preisen in anderen Gemeinden, sondern habe schon immer „unsere Entwicklung selbst in die Hand genommen“.
Schneider machte aber auch deutlich: „Wir brauchen dieses Baugebiet!“ Schon die noch selbständige Gemeinde Dürrenbüchig habe dieses Baugebiet angedacht. Selbst anpacken sei schon immer die Mentalität Dürrenbüchiger gewesen.

Das hatte der OB zuvor noch gelobt am Beispiel der Elterninitiative für den Kindergarten, die ganz erheblich zur Infrastruktur beitrage. Das neue Baugebiet bringe dafür Nachwuchs und nähre Hoffnungen auf eine Grundversorgung der Dürrenbüchiger jenseits des Cap-Mobils.
Mit „Steinberg III“ werde deutlich, dass die Verwaltung Wert darauf lege, dass sich die Stadt in allen Teilen entwickele. Dürrenbüchig gewinne erheblich mit dem hervorragenden Wohngebiet und seinem kurzen Weg zur Stadtbahn.

Metzger wies auf die vielen Bemühungen um Ausgleichsflächen hin. So wurde eine Amphibienleiteinrichtungen installiert, zwei Amphibienlaichmulden und eine Streuobstwiese geschaffen, um den Interessen des Naturschutzes gerecht zu werden. Wolfgang Kirn, Vertreter des Bauträgers, wies auf die schnelle Umsetzung der Pläne hin. Die Bauzeit sei nahezu ein-gehalten worden und habe sich nur etwas verzögert wegen Änderungswünschen der Stadt.

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1 Antwort zu Von 23 Bauplätzen sind nur noch sechs zu haben

  1. BAK sagt:

    siehe dazu auch diesen Kommentar!

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