Leserbrief : Kreuzgarten absolut falscher Platz

Zum Artikel „Streit um Vollmer-Ansiedelung geht weiter“ (BNN vom 21. Juli):
Dieser Artikel konnte verständlicherweise nicht alle Informationen wiedergeben, die wir an diesem Samstagnachmittag erhielten. Herr Vollmer bemühte sich, auf alle gestellten Fragen verständliche Antworten abzugeben und Aufklärung zu betreiben. So ergab es sich, dass wir viele Sachinformationen über den Recycling-Betrieb erhielten. Es waren Informationen dabei die der Gemeindeverwaltung vorgelagen uns aber bisher nicht mitgeteilt oder sogar vorenthalten wurden. So war von Anfang an bekannt, dass 5 000 Tonnen Bleibatterien und 2 000 Tonnen Verbundstoffe anfallen würden. Diese wurden in der Vorlage des Gemeinderats nicht aufgeführt.
Es wird eine Lärm-Geruchs und Staubbelästigung geben. Vollmer bestätigte dies. Das wurde bisher von Bürgermeister Nowitzki und anderen Gemeinderäten bestritten. Was sonst noch für Schadstoffe in diesem Staub sein werden konnte uns keiner sagen. In der Gemeinderats-Vorlage wurden 60 bis 80 Lkw-An-und Abfahrten aufgeführt.
Vollmer klärte uns auf, dass es zu zwei Lkw-An- und Abfahrten pro Viertelstunde, zwischen 5 morgens und 22 Uhr abends geben wird. Da kann sich jeder ausrechnen, dass dies mehr als 100 Lastwagen sind. Und das soll in Zukunft noch mehr werden.
Auf die Frage nach den neuen Arbeitsplätzen bestätigte Vollmer, dass es etwa zehn neue Arbeitsplätze geben wird. Dies widerspricht allen bisherigen veröffentlichten Informationen. Aufgrund der Mengenzunahmen an Schrott, Holz, Kunststoffe, Bleibatterien, Gewerbeabfälle, Papier, Verbundstoffe, anderen Materialien und zunehmenden Verkehrsbelastung ist die Ansiedlung im Kreuzgarten der absolut falsche Platz.

Helmut Till Eigenmannstraße 43 Oberderdingen

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6 Antworten zu Leserbrief : Kreuzgarten absolut falscher Platz

  1. -Dir sagt:

    Denen kann das Mandat eben nicht entzogen werden!

  2. g-d sagt:

    Kann sein, dass sich die großartigen Mandatsträger damit vornehm zurückhalten. 🙂

  3. Jak. sagt:

    Ich freue mich über eine öffentliche Reaktion der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates.

  4. Els. sagt:

    Mehr Fakten braucht man nicht, um zu behaupten, dass sich die Gemeindevertreter von Oberderdingen nur selbst vertreten:

    Ihre eigenen Interessen und keinesfalls die der Bürgerinnen und Bürger!

  5. Gust. sagt:

    Was lernen wir vom Kommentator i?

    Unterstellt, dass seine Ausführungen der Wahrheit entsprechen:

    Ein dicker Hund, was sich die „Herrschaften“ erlaubt haben.

  6. i sagt:

    „So war von Anfang an bekannt, dass 5 000 Tonnen Bleibatterien und 2 000 Tonnen Verbundstoffe anfallen würden. DIESE WURDEN IN DER VORLAGE DES GEMEINDERATS NICHT AUFGEFÜHRT.

    Es wird eine Lärm-Geruchs und Staubbelästigung geben. Vollmer bestätigte dies. DAS WURDE BISHER VON BÜRGERMEISTER NOWITZKI UND ANDEREN GEMEINDERÄTEN BESTRITTEN.“

    Nicht wie in der Gemeinderats-Vorlage von 60 bis 80 Lkw-An- und Abfahrten kann die Rede sein, sondern von mehr als 100 mit steigender Tendenz.
    Es wird von Vollmer von etwa 10 neuen Arbeitsplätzen ausgegangen, anders als in den bisherigen veröffentlichten Informationen.

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