Bluttat an der Bushaltestelle

Ursache des Streits noch nicht bekannt
Bretten (mis). Während es in der Nacht auf Sonntag auf dem Peter-und-Paul-Fest eher ruhig zuging, wurde ein 20-Jähriger bei einer Auseinandersetzung an der Alten Post in der Bahnhofstraße 7, durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Ein Begleiter erlitt Stichverletzungen, die aber nicht lebensgefährlich waren (siehe auch Südwestecho).
Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei trafen gegen 2.50 Uhr an der Bushaltstelle eine vierköpfige Gruppe auf einen Mann und eine junge Frau, die dort auf der Bank saßen. Zwischen dem jungen Mann und der Gruppe kam es dann zu Streitereien. „Wir wissen aber noch nicht genau, was die Ursache hierfür war“, berichtet Rolf Hilpp, Leiter des Polizeireviers Bretten. Die Situation schaukelte sich hoch und es kam zu einer Schlägerei. „Bei dieser hat der junge Mann dann ein Messer gezückt und zwei Personen aus der Gruppe verletzt“, so Hilpp. Ein 20-Jähriger aus Wiernsheim erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. „In der Rechbergklinik konnten die Ärzte seinen Zustand aber mit einer Notfallbehandlung stabilisieren“, berichtet der Brettener Revierleiter.

Der zweite Verletzte, ein 19-Jähriger aus Mühlacker, erlitt ebenfalls Schnittverletzungen. Diese waren aber nicht lebensbedrohend. „Der Mann konnte inzwischen das Brettener Krankenhaus wieder verlassen“, so Hilpp.
Da der Täter und seine Begleiterin gleich nach der Tat flüchteten, stand Hilpp und seinen Kollegen eine lange und arbeitsintensive Nacht bevor. „Wir haben bis in die frühen Morgenstunden eine umfangreiche Fahndung durchgeführt“, berichtet der Revierleiter. Von 130 Personen, die sich rund um den Tatort aufhielten, haben die Polizisten die Personalien aufgenommen.
Zudem musste die Bahnhofsstraße zwischen dem Kaiserdenkmal und dem Kreisel abgesperrt werden. Und bis gegen 6 Uhr dauerte die Spurensicherung. „Wir haben hierzu einige Beamte vom Fest abgezogen.“ Zudem seien von der Bereitschaftspolizei 20 Polizisten, die auf dem Durlacher Altstadtfest eingesetzt waren, zur Verstärkung gekommen.
Bisher blieb die Fahndung ohne Erfolg. „Wir suchen deshalb ganz dringend nach Zeugen, die uns etwas über den Tathergang berichten können“, so Hilpp.

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