Zum Artikel „Blumenstreit: Stadt gibt auf“ (BNN vom 9. Mai):
Nachdem sich OB Metzger im „Blumenstreit“ tatsächlich dem geltenden Recht beugen musste, war zu lesen, dass er nun am Muttertag für etwa 5 000 Euro Rosen verschenken wird. Es stellt sich die Frage, wem diese Aktion etwas nützt, denn als Muttertagsstrauß scheint mir eine einzelne Rose etwas dürftig.
Außer Frage steht, dass sich der OB durch eine so herzzerreißende Show einmal mehr als „everybody‘s darling“ in Szene setzen will und wird. Dieses selbstherrliche, sich um jeden Preis in den Vordergrund stellende Verhalten ist das Ergebnis einer viel zu langen Amtszeit, deren Ende zum Glück naht.
Beim Gedanken an die vielen Notleidenden in Birma, die das „Rosengeld“ sicher nötiger bräuchten, kann einem das Lachen über das Muttertags-Possenspiel ganz schnell vergehen.
Markus Vincon Ortelsburger-Straße 9 Bretten
Das waren sie also, die berechtigten Probleme eines tüchtigen Oberbürgermeisters mit der kommunalen Daseinsvorsorge in einer Großen Kreisstadt des Landes Baden-Württemberg, für die dieser Mut und gesunden Menschenverstand eingesetzt hat.
Vielen Dank Herr Oberbürgermeister Metzger!