Leserbrief: Den Rosenkrieg gewonnen

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Wie der Zufall es so will, fällt der Muttertag in diesem Jahr auf den Pfingstsonntag. Ein hoher kirchlicher Feiertag und ein liebenswerterFesttag für die Familie zum Dank und zu Ehren der Mütter. Wunderbar, sagt sich da jeder gläubige Christ und jedes seiner Mutter dankbare Kind. Wunderbar, wir danken Christus und gleichzeitig unserer lieben Mutter mit einem schönen Blumenstrauß.


Halt, ruft da die Obrigkeit energisch dazwischen. Die Blumen, die übrigens jeder Vernünftige schon am Samstagnachmittag besorgt, um sie der Mutter auf den Frühstückstisch zu stellen, sind eine Gefahr für die staatliche Ordnung, falls einer auf die Idee käme sie erst am Sonntag frühmorgens zu kaufen.
Der Ministerpräsident, der wirklich andere, dringendere Dinge zu tun hätte, schaltet sich ein. Obwohl alle seine Ministerpräsidents-Kolleginnen und -Kollegen gelassen über das Blumenverkaufsverbot hinwegsehen.
Die Bürokratie beginnt anzulaufen. Das Regierungspräsidium und das Landratsamt Karlsruhe werden mobil. Auslöser ist ein tüchtiger Oberbürgermeister in Bretten, Paul Metzger, dem es nicht in den Sinn will, dass der Ministerpräsident und seine Behörden, sowie die Gerichte, hier tätig werden. Der Staat und seine Behörden machen sich hier lächerlich!
Aber wie es meist der Fall ist: Die Bürokratie behält das letzte Wort. Der Brettener Oberbürgermeister zieht sich zurück und verschenkt am Muttertag Blumen an Kinder für ihre Mütter. Ich glaube, dass er den Rosenkrieg gewonnen hat. Die Bürokratie und ihre Repräsentanten sollten sich was schämen.

Dr. met vet. Gerhart Gerweck Postweg 49 Bretten

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5 Kommentare zu Leserbrief: Den Rosenkrieg gewonnen

  1. B-L sagt:

    Oder übernimmt das eine Firma in Gölshausen?

  2. val sagt:

    „Den Rosenkrieg gewonnen“???

    Nicht nur nicht gewonnen. Auch die Zeche zahlen andere. – Nämlich die Dummen!

  3. Lud sagt:

    In diesem Zusammenhang:“Wir bedauern überhaupt nichts.“

    Gschaftlhuberei mit vermeidbaren finanziellen Belastungen für die Brettener Bevölkerung.

  4. IDR- sagt:

    „Die Bürokratie und ihre Repräsentanten sollten sich was schämen.“

    Trifft einzig und allein sowie voll und ganz auf den Brettener Gemeinderat und seinen Vorsitzenden Metzger zu. Denn dort sind die Bürokratie und ihre Repräsentanten, die den urkomischen Kampf zu Lasten der Brettener Steuerzahler gekämpft haben.

    Genau die sollten sich was schämen.

  5. Frz. sagt:

    „Auslöser ist ein tüchtiger Oberbürgermeister in Bretten, Paul Metzger, dem es nicht in den Sinn will, dass der Ministerpräsident und seine Behörden, sowie die Gerichte, hier tätig werden. Der Staat und seine Behörden machen sich hier lächerlich!“

    Eine Verdrehung der Fakten! Metzger hat die Rechtsaufsichtsbehörde und zwei Gerichte auf den Plan gerufen und tätig werden lassen, indem er sich – ungebeten – in die privaten und familiären Angelegenheiten der Brettener Bürgerschaft eingemischt hat.

    Wenn sich einer lächerlich gemacht hat, dann er selbst. Und weiter würde ich gern erfahren, an welchen messbaren Kriterien sich Herr Metzger die Eigenschaft „tüchtig“ verdient haben soll.

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