Heftige Diskussion über Konzepte-Gesellschaft

Bretten (tk). Nach heftigen Diskussionen stimmte der Gemeinderat bei acht Gegenstimmen mehrheitlich der Beteiligung der Stadtwerke Bretten mit 50 Prozent an der neu zu gründenden Erneuerbare-Energien-Konzepte-Gesellschaft zu. FWV/LUB-Sprecherin Heidemarie Leins hatte zuvor kritisiert, dass einer der privaten Gesellschafter, der Interesse an einer Zusammenarbeit in einer Solar-Fördergesellschaft bekundet hatte, eine Spende in Höhe von 2 500 Euro an die Bürgerinitiative Brettener Heimat- und Denkmalpflege übermittelt hatte. Sowohl Oberbürgermeister Metzger als auch Stadtwerke-Chef Kleck wiesen diesen Anwurf zurück: „Dass wir da mitmachen, hat nichts, aber auch gar nichts mit dieser Spende zu tun“, erklärte Kleck. Weitere Ratsmitglieder hatten befürchtet, dass sich die Gesellschaft unter Umständen an der Errichtung eines Kohlekraftwerks beteiligen könne.

Sinn und Zweck der neu zu gründenden Gesellschaft ist laut Kleck die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie entsprechende Beratungsleistungen. Die neue Gesellschaft, deren Sitz Bretten sei, werde zunächst in den Segmenten Photovoltaik und Solartherme tätig sein.
Die Stadtwerke beteiligen sich mit einer Stammanlage in Höhe von 12 500 Euro; die beiden Privatinvestoren, die bereits auf der Diedelsheimer Höhe Vorbereitungen für ein „Solarprojekt“ laufen haben, steuern die gleiche Summe bei.

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1 Antwort zu Heftige Diskussion über Konzepte-Gesellschaft

  1. will.hofm. sagt:

    Ist das was geworden?

    Es gibt wohl begründete Ausnahmen von den Prinzipien der Marktwirtschaft, etwa wenn erneuerbare Energien gegen die fossile Konkurrenz gefördert werden sollen – wie hier!
    🙁

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