„Tempo 30 wird nicht eingehalten“

Bretten (tk). Seit der Einführung der neuen Verkehrsregelung in der Georg-Wörner-Straße Mitte Februar (die BNN berichteten) hat sich die Situation für die Anlieger verschlechtert. Dies zumindest war aus den zahlreichen Anfragen und Beschwerden in der Bürgerfragestunde am Dienstagabend vor der Gemeinderatssitzung deutlich herauszuhören.
Vor allem die Tatsache, dass dort oft schneller gefahren wird als die vorgeschriebenen 30 Stundenkilometer, bereitete den Bürgern Sorge. „Die Schilder allein nutzen nichts. Da ist die Verkehrsbehörde gefordert, dass auch mal kontrolliert wird“, klagte ein Anwohner. Eine Bürgerin bemängelte, dass auf der linken Fahrbahnseite zwischen der Hildastraße und der Pforzheimer Straße nicht geparkt werden dürfe. „Ohne, dass so der Durchgangsverkehr verlangsamt wird, wird nie 30 gefahren.“ Weitere Fragesteller wollten vom Vorsitzenden des Gemeinderates über das Verkehrskonzept informiert werden und forderten „klare Angaben, wo geparkt werden darf und wo nicht.“

Oberbürgermeister Paul Metzger (CDU) räumte ein, dass zwar an allen Kreuzungsbereichen Tempo-30-Schilder aufgestellt worden seien, doch viele Fahrer „das Tempolimit nicht einhalten“ würden. Aus diesem Grund gebe es dort verstärkt Radarkontrollen. In vielen Straßen in der Stadt gebe es Links- und Rechtsparker, so der OB weiter, was letztlich dazu führe, dass langsamer gefahren werde. „Es hat uns selbst überrascht, dass am Simmelturm kaum jemand parkt.“ Es würde diesbezüglich „keine Strafzettel“ geben.
Um ein Verkehrskonzept erarbeiten zu können, werde „dieses Jahr alles gezählt“, kündigte der OB an. Während der Vollsperrung der Pforzheimer- bleibe die Georg-Wörner-Straße in beide Richtungen befahrbar.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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