Investor an Immobilie interessiert

Ehemaliger „Minimal“-Standort:
Bretten. (gm) Das neue Kraichgau Center hat den Eingangsbereich Brettens in Richtung Pforzheim deutlich aufgewertet, doch nach dem Kreisel präsentiert sich jetzt der verlassene Standort des ehemaligen „Minimal“ als neu überplanbare Brache, in der nur noch der Döner-Imbiss untergebracht ist. „Ein dem Entree der Stadt entsprechendes Gebäude“ wünscht sich Oberbürgermeister Paul Metzger und denkt dabei an ein „mindestens 2,5 geschossiges Bauwerk“. Inwieweit die Eigentümerin des Grundstücks und der Immobilie diesen Vorstellungen der Stadt folgt, ist gegenwärtig nicht klar. Sicher ist, dass der Investor des Kraichgau Centers, die Firmengruppe Krause, als Interessent im Rennen ist. „Wir be-mühen uns, das Grundstück und Gebäude zu kaufen“, bestätigt Uwe Reinhard. „Wir sind daran interessiert, die Immobilie wirtschaftlich darstellbar zu sanie-ren“. Auch bei Krause denkt man an eine eventuelle Aufstockung des Gebäudes, um dort „Einzelhandel in allen Formen“ unterbringen zu können. „Es gibt noch Nachfragen von Handelsketten, die wir im Kraichgau-Center nicht mehr unterbringen konnten“, macht Reinhard klar, dass Bewerbungen für den ehemaligen Minimal-Standort vorliegen. „Wir sind dabei, für diese Bewerber auch alternativ in Bretten einen Standort aufzubereiten“.

Ob die Eigentümerin, die in der Nähe von Heilbronn lebt, einem Verkauf der sanierungsbedürftigen Immobilie überhaupt zustimmt, scheint gegenwärtig eher zweifelhaft. „Wir warten auf eine abschließende Meinungsbildung“, verdeutlicht OB Metzger den Stand nach Gesprächen zwischen Eigentümerin und Stadt. „Wir wünschen uns dort eine andere Art der Nutzung und gehen davon aus, dass dort weitere Entwicklung mit vernünftigen Baumaßnahmen möglich ist“.

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5 Antworten zu Investor an Immobilie interessiert

  1. /Ku/ sagt:

    Im 1. Kommentar H.U. heißt es u. a.:“Das ganze garniert mit einer Plastik-Hüpfburg für die Kinder“.

    Der Vorschlag ist schon allein deshalb zu verwirklichen, weil er auf ganz besondere Weise die Kinderfreundlichkeit in Bretten aufzeigen würde – Plakatwand: Bretten – die kinderfreundliche Einkaufsstadt.

  2. A/P sagt:

    „Eine weitere Entwicklung mit vernünftigen Baumaßnahmen“

    Und das aus dem Mund von OB Metzger bedarf keines Kommentars!

  3. -el- sagt:

    Bisher haben die zwei „Monopolisten“ weitere Wettbewerber gut abgeblockt. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch mal EDEKA nach Bretten traut. In fast allen umliegenden Gemeinden sind sie ja schon vetreten. Haben da nicht die Rathäuser entsprechend mitgespielt?

  4. mm sagt:

    Der neue Schmusekurs der VBU (Vereinigung Brettener Unternehmer) zahlt sich voll aus. Keine Märkte mehr auf der grünen Wiese, dieses Versprechen wollen die Funktionäre des VBU dem OB abgerungen haben. Abgesehen davon, dass es rund um Bretten kaum noch grüne Wiesen gibt, die sich zur Bebauung eignen und schon gar keinen Investor, der noch einen zusätzlichen Einkaufsmarkt bauen würde, wird sich diese neue Schnappsidee des Liebhabers der Brachialarchitektur Metzger ein weiteres Mal fatal auf das wirkliche Stadtzentrum auswirken. Aber es tut ja soo gut, wenn man vom Herrn Oberbürgermeister in aller Öffentlichkeit mit einem vertraulichen „Du Alex“ angesprochen wird, da kann man den einen oder anderen Euro doch verschmerzen ?!

  5. H.U. sagt:

    Ein dem Entree der Stadt entsprechendes Gebäude?

    Da habe ich schon eine Ahnung: ein weiterer Billig-Laden, oder aber ein neues Autohaus (vielleicht Porsche Cayenne, oder Land Rover, ganz im Trend), oder einen Handy-shop, oder als akzentuierter Gegensatz zum Westen einen Burger King, hungrige LKW-Fahrer haben wir ja genug… und bitte wieder in kantiger Schnellbeton-Bauweise. Das ganze garniert mit einer Plastik-Hüpfburg für die Kinder. So würde es dem Entree entsprechen.

    Und bitte wieder mit einer Rede des OB, der die neue Stadtmitte anpreist.

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