KVV erhöht Fahrpreise

hom. Die Fahrpreise des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) steigen größtenteils zum 1. April (die BNN berichteten). Im Durchschnitt wird die Fahrt mit Bahn und Bus um 4,7 Prozent teurer. Walter Casazza, neuer Nahverkehrschef im Raum Karlsruhe, begründet dies im wesentlichen damit, dass nach den Kürzungen der Regionalisierungsmittel Geld für Investitionen in Fahrzeuge weitgehend fehlt. Auch die Energiepreise seien gestiegen.
Die Erhöhungen treffen nahezu alle Fahrkartentypen. Lediglich der Einzelfahrschein ist weiterhin zum alten Preis zu bekommen, damit Kunden, die sich spontan für eine Fahrt mit dem KVV entscheiden, nicht abgeschreckt werden. Ab dem 1. September, wenn das neue Schuljahr beginnt, steigt der Preis für die Schülerkarte von 330 auf 345 Euro, der monatliche Abbuchungsbetrag von 33 auf 34,50 Euro. Die Studikarte kostet dann pro Semester 102,50 Euro statt bisher 95 Euro.
Die Umweltkarte kostet ab dem 1. April statt 39,50 Euro für eine oder zwei Waben 41,50 Euro. Wer sieben oder mehr Waben durchfahren möchte, hat bisher 111 Euro bezahlt und wird ab dem 1. April mit 115,50 Euro zur Kasse gebeten. Der Preis der Karte ab 60 steigt um zwei Euro pro Monat auf 29,50 Euro, die Jahreskarte um 24 Euro auf 354 Euro.
Der KVV führt aber auch ein neues Ticket ein: Die Karte „Abo-Fix“ kostet ebenso viel wie die Umweltkarte, ist aber nicht übertragbar. Dafür ist die Plastikkarte mit einem Foto des Inhabers versehen. Ein Barcode sichert zusätzlich, dass mit der Karte kein Missbrauch möglich ist und sie, falls sie bei einer Kontrolle mal nicht in der Brieftasche steckt, nachträglich vorgezeigt werden kann.

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