Klimaschutztitel für Stadt Bretten

Bretten (BNN). Die Stadt Bretten hat sich erneut am deutschlandweiten Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ der Deutschen Umwelthilfe beteiligt und aufgrund ihrer Platzierung den Titel „Klimaschutzkommune 2006“ verliehen bekommen, so eine Mitteilung.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs habe der Ausbau einer klimaschonenden Energieversorgung, die Spar- und Effizienzmaßnahmen in den kommunalen Liegenschaften sowie die Klimaschutzmaßnahmen beim Verkehr und in der Stadtplanung gestanden. Außerdem seien klimarelevante Themen in der Forstwirtschaft und in der Abfallvermeidung bewertet worden. Auch die kreativen Formen der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beratung von Bürgern wurden unter die Lupe genommen.
Bretten schnitt laut Pressetext in den Bereichen „Ziele, Konzepte und Berichte im Klimaschutz“, „Forstwirtschaft und Abfallvermeidung“ sowie bei der „Beteiligung und Kooperation mit Dritten“ überdurchschnittlich ab.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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9 Antworten zu Klimaschutztitel für Stadt Bretten

  1. er. mei. sagt:

    Nun ist auch mir endgültig klar geworden, weshalb die Stadt Bretten einen Titel landen konnte.

  2. mm sagt:

    Laut Veranstalter Deutsche Umwelthilfe, DUH, sind die Voraussetzungen für diesen netten Titel folgende, Zitat :
    „Für uns sind alle Städte und Gemeinden, die sich am Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz“ beteiligen und sich für den kommunalen Klimaschutz engagieren, Vorreiter in diesem Themenbereich. Um dieses Engagement zu würdigen, verleihen wir allen Städten und Gemeinden den Titel „Klimaschutzkommune“, die bei diesem Wettbewerb mehr als 50 Punkte erhalten.“
    Noch Fragen??

  3. A/P sagt:

    Die Deutsche Umwelthilfe hat sich nicht die erforderliche Übersicht über das Ganze verschafft. Ihr mußte es sonst wie Schuppen von den Augen gefallen sein, um die richtigen Sachverhalte zu erkennen.

  4. - zy - sagt:

    Wenn jemand vollständig den Überblick über sein Schaffen verloren hat, dann gilt das ganz besonders für die Verleihung des Titels Klimaschutzkommune 2006 an die Stadt Bretten durch die Deutsche Umwelthilfe.

  5. v-K sagt:

    Waldvernichtung hat also doch etwas mit Klimaschutz zu tun. Schließlich wurde Bretten ausgezeichnet.

  6. -oh- sagt:

    Der Deutschen Umwelthilfe ist zu attestieren, daß sie im Fall „Stadt Bretten“ ohne jeden Überblick gearbeitet haben muß.

  7. Polak sagt:

    Wie kann eine Stadt, die ihren Wald vernichtet einen „Klimaschutzpreis“ erhalten? Da ist doch wieder gelogen worden, dass sich die Bäume im Rüdtwald biegen !

  8. N. /P. sagt:

    Auch Klimaschutzmaßnahmen beim Verkehr sowie kreative Formen der Öffentlichkeitsarbeit sind zur Bewertung gestanden.
    Bei diesen beiden Kriterien kann die Stadt Bretten Weltmeister – wie beim Brettener Baumwuchs – werden. Sie muß nur in ihren Straßen Feinstaub messen und bekanntgeben lassen. Für ihre Öffentlichkeitsarbeit muß sie zuvor einen ausgewiesenen PR-Fachmann einstellen. Der muß vor Weitergabe an die Medien pausenlos Korrekturen lesen.
    Dann kann die Stadt Bretten sogar bei diesen Kriterien punkten. Das muß ihr doch eine weitere Veröffentlichung an herausgehobener Stelle in der Tageszeitung wert sein.

  9. mm sagt:

    ein weiteres Mal ist die deutsche Umwelthilfe der Stadt Bretten auf den Leim gegangen, bzw läßt die Lüge einer Auszeichnung zu.
    Folgender Fragekatalog lag vor :

      1. Wurden konkrete Klimaschutz-Maßnahmen in einem Handlungsplan oder einem CO2-Minderungskonzept festgelegt?
      2. Wie unterstützt Ihre Kommune bzw. der lokale Energieversorger private Investoren, Betreibergemeinschaften und Initiativen bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb klimaschonender Energieanlagen?
      3. Wie hoch ist die installierte Leistung bzw. die tatsächliche jährliche Energieerzeugung erneuerbarer Energien vor Ort?
      4. Führt Ihre Kommune eine regelmäßige Kontrolle des Strom- und Wärmeverbrauchs in ihren Gebäuden durch?
      5. Werden Pläne wie Bebauungspläne, Vorhaben- und Erschließungspläne auf eine optimale Energiebilanz hin überprüft?
      6. Betreibt Ihre Kommune ihren Fuhrpark auf klimaschonende Weise?
      7. Welche Maßnahmen wie Radwegekonzepte beim Radverkehr sind in Ihrer Kommune bereits umgesetzt?
      8. Ist es vor Ort möglich, Energie- oder Gebäudeanalysen zu bekommen?
      9. Setzt Ihre Kommune Klimaschutzprojekte zusammen mit Interessengruppen wie beispielsweise Handwerkern, Umweltverbänden und Gewerbe um?

    Vor allem bei Punkt 2,5 und 9 kann Bretten nicht gepunktet haben.
    Es nahmen 31 Kommunen von 20.000-100.000 Einwohner teil, Platz 1-3 wurden veröffentlicht (Rastatt,Esslingen,Norderstett), weitere nicht. Es handelt sich hier also wieder um reine Propaganda.

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