Kreismarketing auf der offerta

Erfolgreiche Premiere bei Auftritt des Landkreises und elf Kraichgaugemeinden
Rheinstetten (kdm). „Was ist überhaupt der Landkreis?“ Antworten auf diese Frage versuchen in den nächsten Tagen auf der „offerta“ das Landratsamt Karlsruhe und elf Gemeinden aus dem Kraichgau zu geben. Möglichst anschaulich, garniert mit „Typischem“ aus der Region sollen die Antworten ausfallen.

Am Samstag ging’s los, am Stand M 60 in Halle drei bei der offerta in der Messe Karlsruhe/Rheinstetten. Und nicht nur dort. Auch auf der SWR-Bühne spielte die Musik beim „Kraichgautag“ – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Über ihre Gemeinden und den Kraichgau sprachen Bürgermeister, den Landkreis brachte Landrat Claus Kretz den Zuschauern näher und musikalisch sorgte die Landkreis-Big-Band für den richtigen Sound.

Von einer Imagewerbung sprachen alle, die Gemeindeoberhäupter und ebenso der Landrat. Einen Schritt weiter ging der Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger, der im Gespräch mit den BNN den Begriff „Kreismarketing“ fallen ließ. Die offerta biete eine gute Plattform, die Region und ihre Gemeinden vorzustellen, meinte ebenso der Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki.

Als Touristik-Veranstaltung will Metzger die Verkaufsschau aber keinesfalls verstanden wissen. Ihm ginge es bei der offerta-Beteiligung vor allem auch darum, für den Wirtschaftsstandort Bretten zu werben. Die Mischung aus „weichen und harten Standortfaktoren“ macht’s. Darauf wird am Kombi-Stand des Landratsamtes und der Kraichgaugemeinden gesetzt. Übrigens ein Stand, der sich sehen lassen kann und zum Verweilen einlädt. Zufrieden mit dem offerta-Auftakt – daran beteiligt Kürnbach, Oberderdingen, Sulzfeld und Zaisenhausen – war Peter Meschar aus Sulzfeld. Bei Wein, samt Winzer, einem Quiz und Puppen aus der Werkstatt von Annetraud Riel (Sulzfeld) ließ es sich trefflich über die Vorzüge des Kraichgau philosophieren. Morgen und übermorgen werben Bretten und Gondelsheim.

Der Donnerstag gehört dann den Ernährungs- und Verbraucherschutzexperten des Landratsamtes und von Freitag bis Sonntag dürfen sich die Besucher im „Kraichgauer Wohlfühlland“, vorgestellt von Bad Schönborn, Kraichtal, Östringen, Ubstadt-Weiher und Bruchsal, entspannen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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3 Antworten zu Kreismarketing auf der offerta

  1. u/-d sagt:

    Mit dem Transport von Weinflaschen an die Ostseeküste hat sich Paul Metzger einen Namen gemacht. Im Rahmen des Kreismarketing kann er später mit den Erzeugnissen des Landkreises regelmäßig durch die Republik fahren und sie anbieten.

    Nach 20 Jahren als Stadtoberhaupt könnte er die Fahnen wechseln und in das Kreismarketing-Geschäft voll einsteigen. Er wäre der ideale Marktschreier für die Produkte der Region. Und schön reisen könnte er dazu. Er muß insgesamt keine 24 Jahre im Amt mit Gewalt durchhalten. Er kann nach 20 Jahren gehen. Bei 24 Jahren bliebe er der Brettener Bevölkerung noch 4 mühselige Jahre erhalten.

  2. Rd sagt:

    Kreismarketing, was soll das werden, fragt sich der Leser. – Ein spektakulöser Vorschlag von Brettens OB Metzger. Es kommt einem seltsam vor. Neue Bürokratie (Papierverschwendung) für ein geplantes Vorhaben, was schnellstens vergessen werden muß. Es kostet Geld und bringt nichts. Kreismarketing hat eine Außenwirkung wie die bisher nicht mögliche interkommunale Zusammenarbeit bei der Vermarktung von Gewerbeflächen (Standortmarketing) im Raum Bretten. Hier legt sich Brettens OB quer und meidet schon im Ansatz eine Verbindung. Wie soll Marketing im Landkreis funktionieren?

    Mit Paul Metzger natürlich in der Weise, daß er der zukünftige mit Außenwirkung versehene Kreismarketing-Sonderbeauftragte wird.

  3. n-Or sagt:

    OB Paul Metzger ließ den Begriff „Kreismarketing“ fallen. Ihm ginge es vor allem auch darum, für den Wirtschaftsstandort Bretten zu werben.

    „DIE MISCHUNG AUS „WEICHEN UND HARTEN STANDORTFAKTOREN“ MACHT´S.“

    Standortfaktoren sind Merkmale eines potentiellen Standortes. Sie stellen für die Entscheidung über die Standortwahl die Standortbedingungen dar. Wesentliche Standortfaktoren sind beschaffungsorientierte, fertigungsorientierte, absatzorientierte und staatlich festgelegte Standortfaktoren. Die Wirtschaft kennt keine „weichen und harten Standortfaktoren“. Diese werden wahrscheinlich als Geistesblitz der Wortschöpfung ihres Erfinders entsprungen sein. Für die Leser entsteht so der Eindruck, als ob der Blitz ohne Geist zustande gekommen ist.

    Was bietet Bretten – bezogen auf die Standortfaktoren – was andere Gemeinden im Landkreis nicht haben sollen? Nichts! Und für Nichts ist jede Werbung für den Wirtschaftsstandort Bretten rausgeschmissenes Geld. Die Leser und Bürger kriegen es mal wieder mit einer fixen Idee zu tun.

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