Das tut Bretten gut – ein echter Gewinn

Tausende Besucher und vielfältige Vorführungen in den neuen Sporthallen im Grüner
Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Bretten. Die Brettener haben ihre beiden neuen Sporthallen im „Grüner“ jetzt endgültig in Besitz genommen. Tausende Schaulustige strömten zum gestrigen Tag der offenen Tür. Niemand konnte bei dem ständigen Kommen und Gehen einen wirklichen Überblick über die Besucherzahl gewinnen. Aber eines stand fest: Das Interesse der Brettener an ihren neuen Hallen ist riesig.
Besonders interessierte Besucher waren Gabriele und Michael Butzke. Sie waren mächtig beeindruckt von den neuen Hallen. 30 Jahre lang hatten sie in der alten Halle Volleyball gespielt: „Wir haben hier drei Viertel unserer Jugend verbracht“, erinnerte sich Michael Butzke und war schon deshalb äußerst gespannt auf die Veränderungen.
Mitgebracht hatten sie ihre beiden Töchter, die sich an den Vorführungen der Max-Planck-Realschule beteiligten. Selbst Sohn Manuel lobte das gelungene Werk uneingeschränkt: „Das tut Bretten gut!“ meinte der Junior, dem sich die Mama sofort anschloss: „Das ist ein echter Gewinn“. In ganz Süddeutschland seien sie in ihrer aktiven Zeit als Sportler herumgekommen. Aber eine solch durchdachte und modern eingerichtete Halle hätten sie höchst selten gesehen. Damit habe Bretten endlich wieder einmal allerbeste Voraussetzungen, wirklich große Spiele hierher zu kriegen“.
Spiele von hohem Niveau waren an diesem Tag selbstverständlich nicht zu sehen. Schulen und Vereine zeigten eher ihren Alltag: Breitensport, wie ihn jedermann betreiben kann. Aber auch das fand reges Interesse. Die weitläufigen Zuschauertribünen waren bei allen Vorführungen gut besetzt.
Die Schillerschule zeigte in einem Bewegungsparcours Ausschnitte aus dem Sportunterricht. Dazu zählte auch ein fetziger Tanz rund um drei Fallschirme zu den Klängen von „Rondo Veneziano“. Reinhard Großmüller, Rektor der Schillerschule, freute sich „über die Einladung der Stadt, die wir gerne angenommen haben“, konnten die Schüler doch die Vielfalt des Turnunterrichts demonstrieren.
Genau so hielten es die anderen drei Schulen, die die Halle künftig nutzen werden. Das Edith-Stein-Gymnasium, das Melanchthon-Gymnasium und die Max-Planck-Realschule zeigten Akrobatik, Hip-Hop, Bodenkür und Jonglage.
Selbstverständlich waren auch die Sport-vereine mit von der Partie. Ob nun der VfB mit dem Fußball, die Kampfsportler vom Taek Won Do Club oder die Kangaroos mit ihrem Baseball – alle hatten was für das Auge parat. Den Löwenanteil steuerte allerdings der TV Bretten bei. Mit Handball, Turnen, Leichtathletik, Basketball und Rock ’n Roll waren fast alle Abteilungen vor Ort.
Draußen vor der Halle gab es was für die Wagemutigen. Beim Automobilclub konnte man sich ins Gokart schwingen. Der Stamm der Pfadfinder Royal Rangers hatte einen Kletterturm aufgebaut.
Im oberen Foyer konnten sich die Besucher über Aktivitäten der einzelnen Sportgruppen informieren. Der Automobilclub, die Brettener Kangaroos, die Melanchthonherolde, der Taek Won Do Club und die Abteilung Agility des Schäferhundevereins nutzten die Möglichkeit, sich den zahlreichen Besuchern auf Stellwänden zu präsentieren. Dort gab es auch die Gelegenheit, sich aus der modernen Cateringstation der Halle mit Speisen und Getränken zu versorgen.

Die Themen dieses Tages in einem anderen Jahr :

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