Leserbrief : Was soll der technische Steinwall?

Zum Artikel „Nach dem Kreisel ist vor dem Kreisel“ (BNN vom 11. Juli):
Seit kurzer Zeit ist der neue Kreisel an der Wilhelm-/Bahnhof-/Rinklinger Straße in Betrieb. Alle Autofahrer beurteilen ihn positiv. Der Verkehrsfluss ist hervorragend. Er wird lange Zeit dem zunehmenden Verkehr gewachsen sein.
Die jetzt langsam erkennbare Gestaltung des Kreisel-Innenraums aber löst Erstaunen, ja Entsetzen aus. Was soll dieser technische Steinwall, der sonst allenfalls als Stützmauer beim Straßenbau genützt wird, wenn die natürliche Steinfelswand fehlt? Und dann in dieser Länge und Breite? Wie soll er mit verzierenden Glaselementen harmonieren? Welchen Aufwand benötigen die Stadtgärtner, diesen Fauxpas zu kaschieren?
Wer viel im Süden Frankreichs mit dem Auto unterwegs ist, kennt den dort betriebenen Kult mit den Verkehrskreiseln: rund, oval, vielfach kunstvoll stilisiert und fast immer wunderbar bepflanzt. Warum ist so etwas nicht auch in Bretten möglich? Warum diese künstliche (nicht kunstvolle) Bauindustriemauer? Warum kommt die Meinung der Bürger bei der Gestaltung an einem so zentralen Platz so wenig zur Geltung? Ich glaube, hier hat die Stadt einigen Nachholbedarf! Noch kann das Schlimmste korrigiert werden.

Dr. Gerhard Gerweck
Postweg 49
Bretten

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